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nöthig ſcheint; die Thronentſagung der Stuarts, die ewige Verbannung der Familie. Haltet den König im engen Gefängniß, nöthigt ihn zu jedem Opfer, aber be⸗ wahrt Euch vor Blutvergießen, das eben ſo ungerecht wie verderblich iſt. Der König kann nach unſeren Ge⸗ ſetzen kein Unrecht thun.
Er kann nicht! erwiederte Cromwell, aber er hat es gethan.
Hört mich, Sir, hört mich! ſagte Herbert. Sey⸗ mour hat Briefe an den König, an Fairfax, an den hohen Rath. Ihr müßt ihn hören, Ihr dürft nicht weiter gehen!
Er ſoll gehört werden, erwiederte Cromwell, aber ich ſage Dir, es kann zu nichts fruchten, als die Sterbe⸗ glocke Karl Stuarts um einige Stunden zu verzögern. Was hülfe es, dieſen unverbeſſerlichen Mann zu ver⸗ bannen? Er würde wiederkommen. Was hülfe es, wenn er dem Throne entſagte und mit ihm ſein ganzes Ge⸗ ſchlecht? Sie haben keinen Eid gehalten und würden keinen halten. Was hülfe es, ihn einzuſperren? Kein Gefängniß wäre zu feſt für ſeine Intriguen und Ränke. Nichts ſichert vor ihm als der Tod. Komm morgen zu mir, John Herbert, und wir wollen von dieſer Sache reden, als von einer, an der nichts mehr zu


