ändern iſt. Du wirſt verſtehen lernen, was dieſe Rä⸗ der vorwärts treibt. Wer von uns könnte dem Werke jetzt noch Halt gebieten, ohne zerſchmettert zu werden? Sieh die Regimenter an, ſtudire jedes Geſicht. Das Heer will den Tod dieſes Königs, das Heer will die Republik und der Wille des Heeres iſt Geſetz!
Cromwell! rief eine luſtige Stimme von der Thür. Hierher! unterſchreibe!
Sogleich, Martin, erwiederte der General.— Ich erwarte Euch, Herbert, geht und tröſtet die, welche nach Euch verlangt.
Unterſchreibt nicht, General! rief der Oberſt flehend, indem er ihn feſtzuhalten ſuchte; aber Cromwell hatte ſich losgemacht und Herbert ſah ihn in dem Saale an den Tiſch treten, die Feder ergreifen und ſich nie⸗ derbeugen.
Gleich darauf erſcholl ein lautes Gelächter. Crom⸗ well hatte die noch mit Dinte gefüllte Feder ſeinem Freunde Martin durchs Geſicht geſtrichen; Martin hatte es eben ſo mit Cromwell gemacht.
Außer ſich vor Schmerz und Empörung eilte Her⸗ bert fort. Er hatte den letzten Verſuch gemacht, ſein ſcheiterndes Schiff auf den Wellen zu halten.
Und während neun und funfzig Männer das To⸗


