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bedeckt ward, verſammelten ſich die Beiſitzer des Gerichts⸗ hofes in Weſtminſter.
Das Todesurtheil war fertig, aber als es verleſen war, blieb die Aufforderung zur Unterzeichnung ver⸗ gebens. Der Anblick Londons, dieſer Schmerz und dieſe Trauer waren nicht ohne Folgen geblieben. Die meiſten Mitglieder des Gerichts waren nicht gekommen; die Leiter der ſiegreichen Partei liefen umher, die Fehlen⸗ den zu holen, ihren Muth durch Vorwürfe zu beleben, und ſich ſelbſt durch allerlei Mittel zu ſtärken.
Es fehlte nicht an Wein und Ermahnungen, und Oliver Cromwell ging von Gruppe zu Gruppe, bald Drohworte und Verſprechungen, bald ſalbungsvolle Sprüche anwendend. Nach einiger Zeit jedoch wurde er abgerufen, weil im Vorgemach ihn Jemand zu ſprechen wünſche, und mit freundlichem Geſicht näherte er ſich dem Wartenden, der kein anderer war als Herbert.
Nun, Oberſt, ſagte er, ihm die Hand drückend, ich ſehe in Ihrem Geſicht Vertrauen und Hoffnung. Was iſt es, das Ihr Herz umgewandelt hat? Sind Sie end⸗ lich überzeugt, daß wir thun, was unſere Pflicht iſt, wie traurig dieſe auch ſein möge?
Iſt das Todesurtheil unterſchrieben? fragte Herbert.
Noch nicht, erwiederte der General. Ein menſch⸗ 18*


