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XII.
London verlebte einen ſchwermüthigen Sonntag in Thränen und Gebeten, und in derſelben Weiſe ging der Montag vorüber. Alle Geſchäfte ſtockten, alle Läden waren geſchloſſen, Entſetzen und Hoffnungen bewegten alle Herzen. Den ganzen Tag über war der Palaſt St. James von Gruppen umringt, die nach den Fen⸗ ſtern des Schloſſes blickten, ſtarke Wachen und Reiter⸗ haufen hielten jedoch Jeden ab, der ſich nähern wollte und zerſtreuten die Verſammlungen, welche ſich bildeten. Der König, ſagte man, ſei allein mit Biſchof Juxon, und wolle ſeine letzten Stunden ganz der Verſöhnung mit dem Himmel widmen; am Nachmittage aber bemerkte man mehrere Edelleute, ſeinen Neffen, den Prinzen von der Pfalz, den Herzog von Richmond und Andere, die zu ihm gelangen konnten, allein er wies ſie ab, da er keine Zeit mehr für irdiſche Dinge habe.
In der Morgenfrühe des Dienſtags, während die dumpfen Schläge der Art aus Whitehall herüberdröhnten und eine ſchweigende, erſtarrte Menge ſeit dem erſten Tagesgrauen zuſchaute, wie die Mauer der großen Gal⸗ lerie durchbrochen wurde, und vor derſelben ein Gerüſt ſich erhob, das nach und nach ganz mit ſchwarzem Tuche
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