Teil eines Werkes 
1. Band (1857) Karl der Erste und Cromwell : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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Ein ſtärkerer Triumph malte ſich in ſeinen Mienen, und in Betrachtungen verſunken, ſtand er lange, bis ein tiefer Seufzer des Greiſes ihn daraus erweckte. Du biſt hier, William? ſagte er, indem er ihm die Hand bot, die der alte Mann mit ſeinen Thränen bedeckte. Laß uns kein Wort darüber verlieren, fuhr er fort, wir haben keine Zeit dazu. Mach' Feuer an, es iſt kalt. Du mußt nicht weinen, wo meine Befreiung ſo nahe iſt. Geh', laß mich allein.

Er ſetzte ſich an dem großen vergoldeten Kamine nieder. Es war ein prachtvolles, reich geſchmücktes Zimmer; ein raſcher Blick über Täfelei, Marmor und Broderien, dem ein bittres Zucken der Lippen folgte, ſchien des Königs Gedanken auszudrücken. Er beugte den Kopf tief nieder und ſeine Augen ruhten ſtier auf den kniſternden Funken des Feuers. Dann und wann wurde ſein Geſicht heller überſtrahlt, die bläulichen Flammen zitterten darüber hin und ſchienen an dem langen weißen Haar leuchtender niederzufließen. Alle Leidenſchaften drückten ſich in ſeinen Zügen aus und von den verſchiedenſten Empfindungen erfüllt glänzten ſeine Augen bald in ſanfter Freude, oder voll Stolz und Glück, um bald darauf Blicke des Haſſes und der tiefſten Verachtung auszuſtrahlen. Jetzt öffnete er die