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Arme Menſchen! ſagte der König mitleidig lächelnd, als die Soldaten ihr Geſchrei nach Hinrichtung erneuten, für einen Schilling immer bereit zum Morde und jeg⸗ licher Gewalt. Wie wenig gehört dazu, und ſie thäten ihren Generalen, was ſie mir jetzt thun!
Es war Abend geworden, als Karl Stuart ſeine Gemächer erreichte.
Die Wachen blieben vor der Thüre ſtehen, durch einen Wink der Hand verabſchiedete er den Oberſten Hacker, der, als der Vornehmſte ſeiner Wächter, ihn begleitet hatte, und nun trat er allein in das matt er⸗ hellte große Zimmer, wo ihn Niemand empfing, als ein greiſer Diener, der leiſe ſchluchzend auf ſeinen Knieen lag.
Der König ging an ihm vorüber und blieb in der Mitte des Gemaches ſtehen. Sein Geſicht war hell und feſt, ſein Blick leuchtend, ein triumphirendes Lächeln belebte ſeine Züge.— Ungebeugt von dieſen Verräthern, ohne Furcht und ohne Makel, ſagte er mit voller Stimme, bin ich endlich von ihrem eklen Anblick erlöſt. Dein Wille geſchehe, mein Gott und Herr! Keiner dieſer Elenden hat mich zittern ſehen, wohl aber ſah ich mehr als Einen erblaſſen und das Gericht auf ſeiner Stirn.—


