Teil eines Werkes 
1. Band (1857) Karl der Erste und Cromwell : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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den, oder Du wirſt uns zwingen, Dir einige unangenehme Empfindungen zu verurſachen.

Und was wollt Ihr einem wehrloſen und ruhigen Mann anthun? ſagte der geplagte Mann.

Wir würden, Geliebteſter, Deine dicke Naſe mit un⸗ ſeren Peitſchenſtöcken berühren, würden Deinen glotzen⸗ den Augen vielleicht einige Schmerzen verurſachen, und würden Deinen Rücken, der lang, breit und rund iſt, ſo lange bearbeiten, bis ſich das Wunder des heiligen Januarius an ihm wiederholte und er Blut zu ſchwitzen begönne.

Und Ihr, ſagte der Fremde, als das Gelächter auf⸗ hörte, Ihr, die Ihr beſſer ſein wollt, als alle die, welche Ihr mit Füßen tretet, und die Ihr doch ſchlechter und verderbter ſeid als Mörder und Wucherer, Ihr wagt es, auf offener Straße ſchlimmer gegen mich zu han deln, als Räuber thun würden? Das ſind die Menſchen, welche im Palaſte leben, denen die Höchſten zulächeln, denen ſie ihre Hand bieten und Gnadenworte in ihr Ohr flüſtern. Gott der Herr iſt langmüthig, aber er wird aufwecken das Wort, vor dem die Schlöſſer ſprin⸗ gen und die Riegel. Geht hin mit Eurer Schande, die Peſt klebt an Eurem Athem; um aller Welt Schätze möchte ich keine Stunde in Eurer Nähe ſein.

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