Teil eines Werkes 
2. Band (1820) Leben und Dichtung in Erzählungen / von Friederike Lohmann
Entstehung
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lenkte ihre Schritte gerade nach der Hoͤhle hin, und ſetzte ſich unter dem Roſenbuſch nieder. Guter kleiner Mann, rief ſie da mit lauter Stimme, hier iſt Elsbeth, der Du wohl zu thun dachteſt, und die ſich nun ſelbſt ins Ungluͤck gebracht hat. Das iſt nun das Letztemal, daß ich hier ſitze, komm heraus, damit ich Dir meine Thorheit ab⸗ bitte, und meinen Kummer vor Dir aus⸗ weine. Hoͤre mich nur, fuhr ſie nach einer Pauſe fort, da ſich nichts regte, und thue mir den letzten Liebesdienſt. Wenn Conrad hieher koͤmmt, ſo gruͤße ihn von ſeiner Els⸗ beth, und weiſe ihn nach der Kaiſerſtadt, wohin der Eltern Sinn ſteht. Da erſchallte zur Antwort daſſelbe Gelaͤchter, das ſie den Abend zuvor gehoͤrt hatte, und des Zwerges bekannte Stimme ließ ſich ver⸗ nehmen: Was Du gethan haſt, ſah ich zuvor, ſollt ich ihn weiſen, waͤr ich ein Thor, bin ich vertrieben durch dieſen Knaben, ſoll er Dich nimmer und nimmer haben!

Wie Elsbeth zu Hauſe kam, war der Vater noch nicht da, obgleich der Mittag