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Blicke und abgebrochene Worte waren nun das einzige, was wir fuͤr einander hatten, denn meine Zeilen ſagten ihm zugleich, daß ich ohne Hoffnung auf die Billigung der Tante, die mir ja Mutter war, einen Brief⸗ wechſel zwiſchen uns nicht fortſetzen wuͤrde. Leicht ward mir dieſe Entſagung freylich nicht, und in meiner ſtillen Einſamkeit, wenn die Nachtalle Augen mit Schlaf bedeckte, trauerte ich wachend um die erſte Hoffnung meines Lebens, aber ich war fromm erzogen, und glaubte feſt an eine hoͤhere Beſtimmung, der ich mein Herz kindlich ergab. So vergingen
mehrere truͤbe Wintermonate, und mit dem
Anfange des Maͤrz kam er einmal, um Ab⸗ ſchied zu nehmen, weil er Ordre zum Marſch hatte. Lieber Himmel, wie ward mir bei dieſer Nachricht!— Ich ſah nicht auf von meiner Arbeit, und ließ ſie ſtill von meinen Thraͤnen benetzen. Er blieb lange, es ward ihm recht ſchwer zu ſcheiden, keines ſprach unbefangener, als die Tante, es waren pein⸗ liche Minuten. Als er ſchon gehen wollte, rief Martin die Tante ab. Mein Herz klopfte ungeſtuͤm, da ſie hinaus war, ich ſenkte die Augen noch tiefer. Plotow aber trat haſtig und ſichtbar erfreut auf mich zu. Eliſabeth,
ſagte


