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ofter, wir wurden einig, uns der Tante zu entdecken, ehe ihn der Fruͤhling aufs Neue ins Schlachtgewuͤhl rief, aber freilich ver⸗ ging ein Tag nach dem andern, ohne daß ich Muth fand, eine ſolche Eroͤffnung zu wagen. Ich ahnete die Antwort und hatte mich nicht betrogen. Die Tante, der ich nach wenigen Worten ſchluchſend in die Arme fiel, begriff meine Verblendung nicht. Sie ſchalt auf Plotow, und ſagte, ſie habe ihn fuͤr geſetzter und vernuͤnftiger gehalten. Mir fuͤhrte ſie ſein gefaͤhrliches rohes Handwerk, die Ge⸗ fahr, in welcher ſein Leben ſchwebte, recht nachdruͤcklich zu Gemuͤthe, und drohte mir zum Ueberfluß mit dem Verluſt ihrer Liebe, wenn ich noch einen Gedanken an dieſe Nei⸗ gung bewahrte. Ich weinte den ganzen Tag, und ob ich es gleich bis jetzt fuͤr unziemlich gehalten hatte, an Plotow zu ſchreiben, ſo mußte er nun doch den Ausgang wiſſen, und ich ſchrieb Abends unter vielen Thraͤnen einen kleinen Zettel, der ihm unſer Ungluͤck kund that, und den ich, als er wieder zu uns kam, hoch erroͤthend in ſeine Hand druͤckte. Die Tante empfing ihn nun ſichtbar kalt und föoͤrm⸗ lich, er kam ſeltner, eine tiefe unverſtellte Traurigkeit ſprach mich aus ſeinen Blicken an;


