Teil eines Werkes 
6. bis 10. Stück (1846)
Entstehung
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33⁵

Während ich in der Ihrigen ſinken wuͤrde, unter⸗ brach ihn Kate ſchnell;nein, nein; meine Pflichten ſind hier, damit deutete ſie auf den alten Mann, der mit dem Ausdruck des Stumpf⸗ und Blödſinnes mit ge⸗ falteten Händen dortſaß und ins Leere hinausſtarrte. Machen Sie durch Abforderung eines ſolchen Verſpre⸗ chens mich nicht unfähig, meiner Pflicht zu genügen. Außerdem, fügte ſie mit einem Lächeln hinzu,ſind Sie ein zu guter Engländer, als daß Sie ſich ent⸗ ſchließen könnten, Ihre Treue zu theilen; wir ſind Freunde, mehr können wir nicht ſeyn.

Travers drückte, ohne ein Wort zu ſprechen, die weiße Hand an ſeine Lippen, und im nächſten Augen⸗ blick hörte man ſein Pferd die Straße hinabſprengen; denn mit verzweifelter Eile ſuchte er dem für alle ſeine Hoffnungen ſo verhängnißvollen Orte zu entrinnen.

Kaum hatte Frederick das Schloß verlaſſen, als eine Kutſche mit vier Pferden vor der Thüre anraſſelte und Sir Archy, gefolgt von Herbert, herausſprang. Der alte Mann, mit Staub bedeckt und Koth beſpritzt, hielt ein offenes Papier in der Hand und rief, indem er in's Geſellſchaftszimmer trat

Er iſt begnadigt, Mark iſt begnadigt!

Er iſt fort, unterwegs nach Frankfreich, ſagte Kate, die aus Furcht, den alten O'Donoghue zu einer geiſtigen Anſtrengung zu erwecken, ſorgſam auf dieſen hindeutete.

Um ſo beſſer, mein holdes Mädchen, rief M'Nab, indem er ſie in die Arme ſchloß;ſein Arm wird nicht weniger kühn in der Schlacht ſeyn, weil kein unver⸗ ziehener Hochverrath auf ſeinem Herzen laſtet. Aber mein Bruder, was fehlt ihm? Er ſcheint keine Notiz von mir zu nehmen.

Er iſt krank mein Vater iſt krank, ſagte Her⸗ bert mit erſchrockenem Tone.

Schlimmer als krank, flüſterte M⸗Nab bei ſich