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werbe nicht mehr davon ſprechen,“ ſagte Travers, der aus der hohen Röthe, welche Kate's Züge bedeckte, ſah, welche Unruhe ihr der Gegenſtand verurſachte.
„Es war ein ſelbſtſüchtiger Gedanke, der mich ver⸗ leitete, meine Dreiſtigkeit auf Koſten Ihrer Gefühle zu entſchuldigen.“.
„So dürfen Sie nicht ſprechen, Sir,“ ſagte Kate mit einer vor tiefer Bewegung ſchwachen Stimme,„es war keine große Dreiſtigkeit von einem Manne, der, mit allen Gaben des Glückes begünſtigt, ſich zu einem ſo geringen Mädchen, wie ich bin, herabließ; aber es be⸗ ſtand eine weitere Kluft zwiſchen uns, als die des Ran⸗ ges, und wenn ich jetzt einſehen kann, wie ſehr dieſe Ungleichheiten durch die Falſchheit und Verrätherei An⸗ derer übertrieben wurden, ſo weiß ich doch, daß unſere Meinungen zu weit auseinander gehen, als daß ein Ein⸗ verſtändniß zwiſchen uns etwas anderes ſeyn könnte, als ein Vergleich.“
„Moͤchte nicht vielleicht die Zeit ſolche Unierſchiede wo nicht verwiſchen, doch mildern?“ flüſterte Travers ſchüchtern.
„Bei mir nicht,“ verſetzte Kate entſchloſſen;„auf unſerer Seite bleibt immer die Niederlage und meine Natur iſt eine hartnäckige— ſie hat keine Sympathien außer mit den Unglücklichen. Aber wir können Freunde ſeyn,“ ſagte ſie, indem ſie ihm zutraulich ihre Hand hinſtreckte—„feſte und treue Freunde, die ſich nicht
weniger hochachten, weil unſere Neigungen nicht ſtark
genug waren, unſere Ueberzeugungen zu uüberwinden.“ „Sprechen Sie nicht ſo beſtimmt, Miß O'Dono⸗ ghue,“ ſagte Travers, deſſen Lippe vor ſtarker Auf⸗ regung zitterte,„wie ſehr hat ſogar in dieſem Augen⸗ blicke die Verläumdung unſere gegenſeitigen Anſichten von einander umwölkt; laſſen Sie, ich bitte inſtändig, die Zeit dieſe falſchen Eindrücke zerſtreuen, oder geben
Sie mir wenigſtens Gelegenheit, Ihrer Achtung würdi
ger zu werden.“


