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verzweifelte Aufgabe, um die Spitze des Vorgebirges zu kommen, wo die See mit verdoppelter Wuth anſchlug; aber die gleiche kühne Unerſchrockenheit ſchien Mann und Roß zu beſeelen, und nach einem Augenblick der höchſten Gefahr erreichten beide wohlbehalten die Bucht. Im nämlichen Augenblick, wo das Thier den Strand be⸗ rührte, zuckte ein ſchneller Blitz über die See, worauf ein donnernder Kanonenſchuß erfolgte. Dieſer wurde von einem andern weiter draußen in der See beantwortet, darauf flammte ein blaues Licht in die Höhe und warf ſeinen trüben Glanz auf das Takel⸗ und Segelwerk eines großen Schiffes— jedes Tau und jeder Block, jeder Mann und jede Kanone traten ſichtbar hervor in dem geſpenſterhaften Lichte. Es war ein großartiger aber ſchauerlicher Anblick, wie die ungeheure Maſſe in der See arbeitete und wie im nächſten Augenblick die ſchwarze Decke einer Wolke ſie umſchloß; denn ſo war es wirk⸗ lich; nachdem das Licht erloſchen blieb keine Spur von dem Schiffe zurück, und auch ſonſt nichts, was die Stelle bezeichnete, die es eingenommen hatte.
Von Zeit zu Zeit deuteten der Blitz und der Knall einer Kanone dahin, wo ein Schiff mit der wüthenden See rang; aber für Mark war dieß alles ein Geheim⸗ niß; er wußte nicht, was es zu bedeuten hatte und ſchwankte zwiſchen Hoffnung und Verzweiflung, ob dieß die Vorbereitungen zum Landen oder die letzten Sig⸗ nale vor dem Abſegeln ſeyen.
In einer niedrigen Fiſcherhütte, nicht weit von dem
rte wo er war, ſchimmerte noch ein Licht; dorthin eilte er alſo: ſie gehörte dem Manne, der ihn an Bord der Fregatte gerudert und mit welchem Kate in der Küche geſprochen hatte. Als Mark die Thüre erreichte, hörte er verſchiedene Stimmen, die in leiſem, halb un⸗ terdrücktem Tone mit einander ſprachen; er riß die Thüre auf, trat ein und fand ungefähr ein Duzend Fiſcher um
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