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ringeres als auf ſeine eigene Rettung bedacht iſt, flog Mark dahin; und verließ den gewöhnlichen Weg und nahm ſeine Richtung nach der Küſte längs des Gebirgs⸗ fluſſes— es war ein langer, gefährlicher Pfad, von Hinderniſſen umringt und häufig hart am Rand des Ab⸗ grundes; endlich erreichte er die Bai, über der der finſtere Sturm in all ſeiner Heftigkeit wüthete; der in kurzen, plötzlichen Stößen einherfahrende Wind ſchleu⸗ derte die großen Wogen donnernd an die Felſen und mit ſchrecklichem Gebrülle durch die Höhlen und Spal⸗ ten der Küſte. Er ritt tollkühn weiter, bis der weiße Schaum über ihn wegſpritzte, und ſchaute ſich nach allen Seiten um, ob nicht die Boote der Flotte nach dem Land ſteuern, aber alles war öde und einſam; er ſchrie laut, aber ſeine Stimme wurde in dem Aufruhr der Elemente ertränkt; kund dann, aber auch erſt dann überkam ihn die niederſchlagende Furcht, daß er ver⸗ laſſen ſey. Der Blitz ſchoß über die ſchauerliche Ober⸗ fläche der See hin und her; aber kein Segel war zu ſchauen— alle, alle waren fort.
Es war ein felſiges Vorgebirge da, das eine be⸗ trächtliche Strecke weit in die Bai hinaus lief und jede Ausſicht verſchloß; die letzte Hoffnung, die er hegte, war die, ſie möchten vielleicht in der Bai unter dieſem Felſen Schutz geſucht haben; er gab daher ſeinem Pferd die Sporen und ſtürzte mit ihm in die ſiedende Bran⸗ dung hinein— bald bäumte ſich das edle Thierf, wenn es von der See getroffen wurde— bald ſtemmte es den weißen Wellen ſeine kräftige Bruſt entgegen— es trotzte dem ſturmgepeitſchten Waſſer und trug ihn bald ſpringend bald ſchwimmend, je nachdem die Flut vordrang oder zurückwich.
Dieſer Kampf nebſt aller damit verbundenen Lebens⸗ gefahr belebte in Marks Herzen den wankenden Muth; er ermunterte ſein Pferd mit freudigem Triumphgeſchrei, ſo oft eine große Welle über ſie dahin ging, und un⸗ erſchrocken ritt er weiter. Es war eine kurze aber


