Teil eines Werkes 
6. bis 10. Stück (1846)
Entstehung
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— mit dieſen Worten warf er einen vorſichtigen Blick in dem geräumigen Zimmer umher, um zu ſehen, ob ſie wirklich allein feyen.

„Großer Himmel! es wird uns doch nicht noch ſchlimmeres Unglück drohen?“ rief Kate mit einer Stimme herzzerreißenden Schmerzes.

„Es droht etwas weit ſchlimmeres, Miß O'Do⸗ noghue; es droht das Verderben eines ganzen Hauſes — eines edeln, geehrten Namens— Ihr Oheim iſt dieſen unſeligen Planen leider nicht fremd— ich habe der Anzeige nur ungerne Glauben geſchenkt.“

„Sie iſt falſch— ich weiß— ſie iſt falſch,“ ſagte Kate leidenſchaftlich—„mein armer, theurer Oheim, gebeugt von manchem Unglück, hat ſich ſtandhaft und edel benommen, aber einer Theilnahme an kühnen, ge⸗ fährlichen Planen iſt er unfähig— bedenken Sie nur ſein Alter, ſeine Gebrechlichkeit. 4

„Ich kenne beides, mein Fräulein, aber ich weiß auch, daß ſeit Jahren ſeine Geldverlegenheiten der Art waren, daß er vor nichts zurückbebte, wodurch er ſich aus ſeiner Klemme zu helfen hoffte. Manche haben gleich ihm ſich eingebildet, daß ſchon ein vorübergehen⸗ der Triumph über England die Verhältniſſe zwiſchen den beiden Ländern ändern, zu Konzeſſionen der einen oder andern Art, zum Widerruf von Geſetzen und zur Zurücknahme von Konfiskalionen führen werde; auch waren dieſe Erwartungen vielleicht nicht ſo ganz unbe⸗ gründet. Irland hat noch wenig auf dem Weg der Gnade erhalten, aber ſchon viel auf dem der Drohung durchgeſetzt.“

„Er hat ſich nie einen ſolchen Ausgang von dem Kampfe verſprochen, Sir; verlaſſen Sie ſich darauf, nie hat eine unwürdige Ausſicht auf perſönlichen Gewinn einen O'Donoghue bewogen, für eine ſolche Sache in die Schranken zu treten. Sie haben mich jetzt über⸗ zeugt, daß er nicht in dieſes Komplott verwickelt iſt.“

„Ich wünſche aufrichtig, meine Ueberzeugungen