Teil eines Werkes 
6. bis 10. Stück (1846)
Entstehung
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Hamssworth bot ihr ſeinen Arm dar, um ſie in das Geſellſchaftszimmer zurückzubegleiten, und ſuchte ſie unterwegs wegen Mark zu beruhigen, während er zu verſtehen gab, daß die Franzoſen, welche dieſen Morgen mit elf Schiffen in die Bandrybai eingelaufen, unvor⸗ bereitet auf die von ihm getroffenen, kräftigen Verthei⸗ digungsmaßregeln, wieder unter Segel gegangen ſeyen, entweder um den Reſt der Flotte abzuwarten, oder viel⸗ leicht um nach Frankreich zurückzukehren;„ich möchte keinen Tadel auf diejenigen werfen, deren Unglück be⸗ reits hart genug iſt, aber ich muß Ihnen ſagen, Miß O'Donoghue, daß jeder Schritt dieſes Unternehmens mit Zweideutigkeit und Feigheit bezeichnet war. Ich brauche natürlich nicht zu ſagen, daß in beiden Hinſich⸗ ten Ihre Freunde ſchuldlos ſind. Aber Ihr Vetter hat ſich von aller Welt betrügen laſſen, von Jedem, der es der Mühe werth hielt, mit ihm ſein Spiel zu treiben und ihn zu täuſchen— er glaubte ſich im Vertrauen der Anführer der Expedition— ſie hatten noch nicht einmal von ſeinem Namen gehört. Er glaubte ſich in einer einflußreichen Stellung zu befinden— er wird von Niemand anerkannt— weder ſeine eigene Partei noch auch die Franzoſen nehmen Notiz von ihm, und ſeine einzige Berühmtheit wird die zweideutige des Mär⸗ tyrthums ſeyn.“

Jedes Wort dieſer mit trauriger, theilnehmender Stimme geſprochenen Rede, wobei der Sprecher ſich über die mißleiteten Meinungen eines theuern Freundes zu grämen ſchien, ſchnitt Kate tief in die Seele— ſie wußte im Augenblick nicht recht, ob ſie für ihren Vetter nicht lieber einer augenſcheinlichen Gefahr hätte trotzen, als zuſehen ſollen, wie er betrogen und getäuſcht wurde. Hamsworth ſah die Wirkung, die ſeine Worte hervor⸗ brachten und fuhr fort—

„Wollte Gott, es gäbe keine ſchlimmere Gefahr, und das Schickſal Eines unbedachtſamen, aber hochſin⸗ nigen Jünglings wäre alles, was auf dem Spiele ſtehte