Teil eines Werkes 
6. bis 10. Stück (1846)
Entstehung
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ließ meinen Arm fallen, brach in ein lautes Gelächter aus und eilte hinüber zu Lord Clonnell, wahrſcheinlich um es zu wiederholen.“

„ Dann war es nicht werth, daß man es nacher⸗ zählte,“ ſagte Kate den Kopf in die Höhe werfend.„Ich bemerkte blos, wie närriſch es ſei, daß Lady Ridgeway trotz ihrer ſchönen Zwickel an den Strümpfen nicht Takt halten konnte.

„O, liebſte Kate,“ rief Sybella, die ſich nicht ent⸗ halten konnte in ein ſchallendes Gelächter auszubrechen, aber doch über die Keckheit ihrer Freundin ſcharlachroth wurde.

„Ei, Meddlicot gab dies ja beim Souper als ſei⸗ nen eigenen Witz aus,“ ſagte Sir Marmaduke,

„Freilich Sir; aber ich warnte ihn, daß ſein Pa⸗ tent zum Großhandel noch lange nicht die Erlaubniß gebe Scherze nachzuerzählen. Iſt nicht der würdige Sheriff ein Spezereihändler? Aber was gibts da?— Allerlei Verſetzungen im Staat— Lord Sellbrigde ſoll zu ſei⸗ nem Regiment nach Hounslow, dagegen der Kapitän— Dein Bruder, Sybella— Kapitän Frederick Travers— und bei dieſen Worten überflog ihre Wangen eine leichte Röthe—„ich wußte noch gar nicht, daß er zum Adjutant des Vizekönigs ernannt war.“

„Ich eben ſo wenig, meine Liebe,“ ſagte Sir Mar⸗ maduke.„Ich wußte, daß er den innigſten Wunſch hegte, mit Lord Sellbrigde zu tauſchen; aber jetzt höre ich zum erſten Male von dem Erfolg ſeiner Unterhandlungen.“

„Du ſiehſt, Kate,“ ſagte Sybella, während ein ſchlauer Blick unter ihren langen Augenwimpern hervor⸗ Mdobe„daß ſogar Fred ein Anhänger Irlands gewer⸗ den iſt.“

„Vielleicht hat die Ausſicht auf eine Empörung, wor⸗ auf er angedeutet hat,“ entgegnete Kate mit einer Miene verächtlichen Stolzes,„den Gardeoffizier bewogen, die⸗ ſem Lande für einen Augenblick den Vorzug zu geben.“ „Ich nehme einen ganz andern Grund an,“ ſagte