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Archy genug ſeyn; er darf das Wild nur einmal in der Naſe haben, ſo wird er ihm ſchon nachſetzen.“
Mtt dieſer geſcheiten Betrachtung ſtieg Kerry in guter Laune über ſeinen eigenen Scharſſinn und über den bei ſeiner Rückkehr ihn erwartenden, herrlichen Lohn die Treppe hinauf. Als er ſich der Thüre näherte, ließen ſich drinnen laute, lärmende Stimmen vernehmen; dieß galt wenigſtens von der Stimme Marks; und es ſchien, als ob Talbot ſich bemühte, die Heftigkeit, womit er ſprach, zu mäßigen, und zwar mit Erfolg; denn bald brach ein ſchallendes Gelächter aus, in welches Talbot herzlich einzuſtimmen ſchien.
„Vielleicht verderbe ich euch den Spaß,“ murmelte Kerry boshaft vor ſich hin, öffnete die Thüre und ging hinein.
Achtundzwanzigſtes Kapitel. Die Hauptſtadt und ihre Vergnügungen.
Das geſellſchaftliche Leben in Dublin war zur Zeit, von der wir ſprechen, ungemein anziehend. Rang, Schönheit, Geiſt und Reichthum trugen das ihrige dazu bei; und während der Ton der Geſellſchaft alle Reize einer jetzt verſchwundenen Feinheit beſaß, war zugleich eine eben ſo natürliche, als bezaubernde Fröhlichkeit und Herzlichkeit darein gemiſcht.
In jenen Tagen machte faſt jeder Irländer von Rang ſeine Reiſen. Dieſelben wurden als die Vollen⸗ dung der Erziehung betrachtet, und wenige Nationen beſitzen eine leichtere Nachahmungsgabe oder eine größere Geſchicklichkeit, fremde Sitten an heimatliche Gewohn⸗ heiten anzupaſſen, als die Irländer; denn während bei dem Franzoſen die Eitelkeit— bei dem Engländer die Kälte— bei dem Deutſchen dumme Gleichgültigkeit un⸗ überwindliche Schranken gegen dieſen Vorzug bilden, ſo


