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„Es ſind wieder Schmuggler da,“ ſiel Mrs. Bra nagan ein, als ob ihre Meinung klar bewieſen wäre.
„Nein, wahrlich, das glaube ich nicht; ſie fanden es niemals ſchwierig, zu landen, der Wind mochte gehen, wie er wollte. Es fällt mir eben ein, wie ich es am Ende noch herausbringen kann.“
„Und wie denn?“ 2
„Ich gehe hinauf in's Geſellſchaftsszimmer, mache ein unſchuldiges Geſicht, lege die Schnur und das kleine Buch auf den Tiſch vor den Fremden hin und ſage: „‚Da hat Ew. Ehren vor der Thüre etwas fallen laſſen;“ und vielleicht will dann der alte Archy das Geheimniß wiſſen.“
„Ja, thut das, Kerry,“ ſagte Mrs. Branagan, die endlich ſeinen erfinderiſchen Kopf aufrichtig zu beloben geruhte.„Thut das, und ich brate Euch ein Stück Fleiſch, bis Ihr wieder herunter kommt.“
„Mit einer Zwiebel daran, Madame, wenn es Euch beliebt,“ ſprach Kerry einſchmeichelnd.
„Schon recht, ich weiß ja, wie Ihr's gerne habt; und wenn Ihr das ganze Geheimniß herausbringt, ſo bekommt Ihr vielleicht noch einen Tropfen dazu, um es hinunter zu ſpülen.“
„Gott ſchenke Euch Geſundheit und glückliche Tage, Mrs. Branagan, fügte Kerry mit einer höflichen Galan⸗ terie hinzu, die er ſtets gegen die Köchin im Ruͤckhalt hatte; darauf erhob er ſich von ſeinem Stuhle und be⸗ gann ſeinen Anzug zu ordnen, um in einem ſeiner neuen Sendung würdigen Aeußern zu erſcheinen, wobei er zu⸗ gleich ſeine Anrede einprebirte.
„Hier iſt der Strick und das kleine Buch, Ew Eh⸗ ren, werde ich ſagen, das Sie draußen haben fallen laſſen, und nach der Mühe, die Sie ſich genommen haben, um gewiſſe Stellen auszumeſſen, wäre es doch ſchade, wenn ſie es verloren hätten. Das wird für den alten
Lever, O'Donoghue. II. 4 4


