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er die Flaſche emvor, womit er itrotz aller Anſtrengung hin und her ſchwankte..
„O Herr, liebſter Herr— O mein lieber Sir Archy— o Joſeph und Maria!“
9„Ich habe zu viel Wein getrunken, als daß ich es im Flug treffen könnte,“ ſagte Mark mit dem Gelächter eines Betrunkenen,„und der Narr will nicht feſt halten. Da!“ Mit dieſen Worten krachte es, es zitterten alle Wände, und der Hals der Flaſche war ungefähr einen halben Zoll unter dem Pfropf abgeſchoſſen.
„Wohlgetroffen, Mark— das muß wahr ſeyn,“ rief der alte O'Donoghne, indem er die Flaſche aus Kerry's Hand nahm, der mit einem Schritt, um den ihn ein Känguruh hätte beneiden koͤnnen, dem Tiſche ſich näherte, und noch immer ſich fürchtete, in Marks Ge⸗ genwart gerade zu ſtehen.
„Auf die Gefahr hin für einen Epikuräer gehalten zu werden,“ ſaate M'Nab, muß ich erklären, daß ich wünſche, mein Wein möchte zarter behandelt werden.“
„Aber geſchickt war es doch,“ ſagte Talbot, indem er ſich aus der erbrochenen Flaſche ein Glas einſchenfte. „Ich erinnere mich eines Spieles, das wir in St. Cyr trieben, und das darin beſtand, auf einen Pfropf eine Kugel zu legen, und dann auf zehn Schritte den Kork wegzuſchießen, ſo daß die Kugel in die Flaſche fiel.“
„Das hat gewiß Keiner zweimal gethan,“ rief Mark mit rauher Stimme.
„Ich wette hundert Guineen daß ich es in fünf Schüſſen zweimal thue,“ erwiederte Talbot mit vollkom⸗ mener Kaltbluͤtigkeit.
„Es gilt hundert Guineen.— Ich ſage, es gilt,“ rief Mark, ihm zutraulich auf die Schulter klopfend.
„Ich möchte Dir nicht auf ſo unedle Art Dein Geld abgewinnen,“ ſagte Talbot lachend,„und wenn ich mich enthalten kann, von dieſem trefflichen Bordeaur zu viel zu trinken, will ich morgen das Kunſtſtück ohne Wette auffuhren.“


