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„Dieſe kleine Schenke iſt nicht das ſchlimmſte Wirths⸗ haus; aber Sie müſſen mir erlauben, Ihnen ein Glas Claret anzubieten, der gar nicht ſo übel ſchmeckt, wenn man ein Stück Haſelhuhn⸗Paſtete dazu nimmt.“.
„Sie müſſen das Reiſen in dieſen Gegenden etws beſchwerlich gefunden haben,“ ſagte M'⸗Nab, der auf dieſe Art dem Fremden iegend eine Andeutung über Zweck oder Ziel ſeiner Reiſe zu entlocken ſuchte.
„Wir haben es in dieſer Hinſicht nicht ſo genau ge⸗ nommen,“ ſaate Talbot lachend.„Einige junge Studenten, die in den wilden Gebirgen dieſer maleriſchen Landſchaft eine kleine Luſtreiſe machen wollen, trugen nicht wenig dazu bei, das Vergnügen unſers Streifzuges zu erhöhen.“
„Im Herbſt ſollten Sie uns beſuchen,“ ſagte O'Do⸗ noghue, wenn unſere Haiden und Erdbeerbäume in vol⸗ ler Blüte ſtehen; ſchon manche Leute, die weit gereist ſind, haben mir geſagt, daß man nicht einmal in der Schweiz etwas ſchöneres findet, als unſer Thal zur Herbſtzeit. Kommen Sie näher mit Ihrem Stuhl und ſchenken Sie mir das Vergnügen, ein Glas Wein mit Ihnen zu trinken.“
Kaum hatte die Geſellſchaft an der Tafel Platz ge⸗ nommen, als Mark wieder in's Zimmer trat, erhitzt und aufzeregt von der Verfolgung der Flüchtigen.
„Sie ſind fort,“ murmelte er ärgerlich,„das Thal hinunter, und ich hoffe nur, ſie verlieren ihren Weg und muſſen die Nacht auf der Haide zubringen.“
Bei dieſen Worten ſielen ſeine Augen in den Win⸗ kel des Zimmers, wo Kerry, zitternd vor Furcht ſich be⸗ mühte, müttelſt eines ſehr unpraktiſchen Korkziehers einen Pfiopf aus einer Flaſche zu ziehen..
„Ah! Du da,“ rief er mit flammenden Augen. „Halte die Flaſche in die Höhe— halte ſie feſt, alter Narr,“ und mit wildem Grinſen zog er eine Piſtole aus der Bruſttaſche und zielte damit nach dem Pfropf.
Kerry war auf die Kniee geſtürzt; mit der einen Hand hielt er ſich am Boden, mit der andern ſtreckte


