Teil eines Werkes 
6. bis 10. Stück (1846)
Entstehung
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und gehofft hatte, er ſey ſchon lange vergeſſen, ſah aus wie die leibhaftige Verwirrung.

„Ich ſehe, Miß O'Donoghue, Sir Archibald hat Sie noch nicht gelehrt, ſein heimatliches Sprichwort zu Veſbe tiren⸗ daß man keine alten Camillen aufwärmen

oll.“ 3„Ich habe ihr nichts Schottiſches gelehrt, Sir,“ verſetzte Sir Archy lächelnd;„außer daß man eine Diſtel lieben ſoll, und zwar gerade darum, weil ſie Stacheln hat.“ 8

„Nicht für Leute, die wiſſen, wie man ſie anzu⸗ greifen hat, mein Oheim,“ ſagte ſie boshaft und mit einem zärtlichen Ausdruck, worüber ſich das Geſicht des alten Mannes lächelnd verklärte.

Der Garde⸗Offizier war weniger wohlgemuth als gewöhnlich, und nachdem er über den Zweck ſeines Be⸗ ſuches die nöthige Verabredung getroffen, erhob er ſich, um Abſchied zu nehmen.„» 4

„Alſo um acht Uhr werden Sie bereit ſeyn, Her⸗ bert. Mein Vater iſt ſo pünktlich wie eine Mauer⸗ ſchwalbe, und der Phaeton wird keine Sekunde länger warten. Merken Sie ſich dieß, Miß O'Donoghue, denn er macht nicht einmal bei Damen eine Ausnahme.“

Er ſchritt auf die Thüre zu, kehrte ſich aber plötz⸗ lich um und ſagte:—

„Nebenbei geſagt, haben Sie nichts von einer Bewegung hier im Lande gehört? Die Regierung hat augenſcheinlich Mittheilungen über die Sache erhalten, aber ich vermuthe, es ſteckt nichts dahinter.“

„Wie weit erſtrecken ſich wohl dieſe Mittheilungen?“ fragte Sir Archy bedächtig.

„Das kann ich Ihnen nicht ſagen; ich weiß weiter nichts, als daß mein Vater ſo eben einen Brief aus dem Schloſſe erhalten hat, mit der Anzeige, daß wir mitten in einer organiſirten Revolution leben, die nur das Signal zu einem offenen Ausbruch erwarte.“

„Dieſelbe Rebellion dauert meines Wiſſens ſchon