Teil eines Werkes 
6. bis 10. Stück (1846)
Entstehung
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liſch ungeduldig, und würde die Welt darum geben, wenn Alles vorüber, und ich wieder in meinem behaglichen Stuhle wäre.

Im gegenwärtigen Falle, ſagte Sir Archy,liegt die Höflichkeit weniger im Styl als im Inhalt. Es iſt ein äußerſt freundlicher, obgleich, das muß ich geſtehen, für mich ſehr unwillkommener Vorſchlag, unſern Liebling Kate für einen Winter von uns wegzunehmen und ihr das Leben und die Luſtbarkeiten der Hauptſtadt zu zeigen.

Nun, das iſt wenigſtens anſtändig, ſagte O'Do⸗ noghue, deſſen erſter Gedanke aus geſchmeicheltem Stolz entſprang; plötzlich aber wechſelte er ſeinen Ton und ſprach mit leiſer Stimme:Aber was ſagt Kate ſelbſt dazu?

Bei dieſen Worten ſeines Vaters richtete Mark ſeine Augen feſt auf ſie, und während eine Todenbläſſe ſein Geſicht überzog, ſaß er dort und erwartete ihre Antwort, wie ein Verbrecher dem Urtheil des Richters entge⸗ genharrt.

Kate fühlt ſich hier zu glücklich, als daß ſie eine Veränderung wagen möchte, erwiederte ſie, ohne auch vun eine Sekunde nach der Stelle zu blicken, wo Mark . 1

Aber theuerſte Kate, Sie dürfen eine ſolche Ge⸗ legenheit nicht verlieren, flüſterte ihr Herbert begierig ins Ohr.Dort finden Sie die Scenen und Geſellſchaf⸗ ten, an die Sie gewohnt, zu deren Genuß und Zierde Sie ſo trefflich geeignet ſind, und außerdem

Ein ſtrenges Stirnrunzeln von Mark, der, wenn er auch die Worte nicht gehört hatte, doch ihren Inhalt errathen zu haben ſchien, unterbrach plötzlich den Jüng⸗ ling, welcher jetzt verwirrt zu Boden blickte.

Wir ſind ein getheiltes Cabinet, das leuchtet mir ſo ziemlich ein, Kate, ſprach O'Donoghue;obgleich ich, wenn unſere Herzen ſich ausſprechen ſollen, dafür ſtehen möchte, daß ſie alle übereinſtimmen. Indeſſen würde dies ein ſelbſtſüchtiger Urtheilsſpruch ſein, mein