Teil eines Werkes 
1. bis 5. Stück (1846)
Entstehung
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entweder zu munter, oder zu leichtſinnig, oder zu ein⸗ fältig, oder ſonſt etwas der Art für ſeine feierliche Stim⸗ mung, wenigſtens weiß er weiter nichts, als die Stirne zu runzeln und uns anzuſtarren; aber das alles wird bald vorübergehen; ich werde ſchon einmal den Schlüſſel zu ſeinem Temperament finden, und dann wird er mir für ſein mürriſches Weſen mit reichlichem Zins bezahlen müſſen.

Unſere ſchlimme Lage iſt es, meine Liebe, die ihn ſo umgewandelt hat, ſagte der Vater, der den Trübſinn des jungen Mannes zu entſchuldigen ſuchte.

Um ſo armſeliger iſt ſen Muth, erwiederte das hochherzige Mädchen,ich kann keinen Mann leiden, der nur den Spiegel des Glückes macht der zürnt, wenn es zürnt, und lächelt wenn es lächelt. Nein! ich liebe das Temperament, das ſich des Sonnenſcheins freut und dem Sturm trotzt das alles Gute, das die Welt darbietet, genießt, und ein kühnes Herz zeigt im Kampf gegen das Uebel.

Mein leiblicher Bruder, mein armer lieber Harry, ſpricht aus Dir, rief der alte Mann voll Entzücken, indem er aufſprang und ſeine Arme um ſie warf;und das iſt Deine Lebensweisheit, holde Kate?

Ja wohl; ein feſtes Herz in ſchwerem Leid, wie Sir Archy es nennen würde, und wie er jeden Abend murmelt, wenn er die ſteile Treppe nach ſeinem Schlaf⸗ zimmer hinaufklettert. Und jetzt, gute Nacht, lieber Oheim gute Nacht.

Mit zärtlichem Gruße nahm der alte Mann für die Nacht Abſchied von ihr, und ſetzte ſich in einer aus Freude und Scham gemiſchten Gemüthsſtimmung nieder, um uͤber das, was vorgegangen war, nachzudenken.

O'Donoghue war ſehr weit entfernt, ſich mit ſeinem Verfahren zufrieden zu fühlen. Wäre Kate ſchwer zu uͤberreden geweſen hätte ſie ſeinen Vorſtellungen nach⸗ gegeben, oder ſich durch Auseinanderſetzung ſeiner Plane uberzeugen laſſen, ſo hätte er ſich mit ſeiner Handlungs⸗