Teil eines Werkes 
1. bis 5. Stück (1846)
Entstehung
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292 noghue, indem er einen Stuhl neben den ſeinigen ſtellte, und laß mich fünf Minuten mit Dir plaudern.

Das junge Mädchen gehorchte mit einem Lächeln und erwiederte mit Wärme den Händedruck des Oheims.

Kate, mein Kind, ſagte er indem er mit ſichtbarer Schwierigkeit und Verlegenheit ſprach, und ſeine Augen nicht auf ſie, ſondern auf das Feuer heftete, Kate, Du biſt in ein trauriges, freudloſes Haus gekom⸗ men, mit wenig Gemächlichkeit, mit wenig oder keinen Freuden für ein ſo junges und ſo liebenswürdiges Ge⸗ ſchöpf wie Du biſt.

Mein lieber Oheim, wie kannſt Du ſo mit mir ſprechen? Kannſt Du mich in Deinem Herzen von Deinen andern Kindern trennen? Mark und Herbert klagen nicht, meinſt Du, ich könne es?

Das ſind ganz andere Menſchen, als Du, mein holdes Kind. Die Moosroſe wird die Stürme des Winters nicht aushalten, während ihnen der wilde Dornſtrauch ohne Gefahr trotzt. Für Dich muß dieſes ſchauerliche Haus ein Gefängniß ſeyn. Ich weiß es ich fühle es. 8

Nein, nein, Oheim. Wenn Du ſo denkſt, ſo muß es meine Schuld ſeyn nur irgend eine Unart von mir konnte Dich auf den Gedanken bringen, daß ich unzufrieden ſey; aber ich bin es nicht weit entfernt. Ich liebe den theuern alten Sir Archy und meine Vettern herzlich: ja, und meinen Oheim Miles auch, obgleich er zu wünſchen ſcheint, meiner los zu werden.

Der alte Mann drückte ihre Finger an ſeine Lippen und wendete ſein Haupt weg.

Höre, Kate, ſagte er nach einer kurzen Pauſe, das war gewiß nicht meine Abſicht. Keiner von uns könnte jetzt ohne Dich mehr leben. Meine Gedanken hatten einen ganz andern Zweck.

Und der wäre

Einfach der und hier bemühte er ſich ſichtbar raſch zu ſprechen, gleich als ſcheue er ſich, bei den Wor⸗