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als er nur verlangt— und dreihundert Guineen erwar⸗ tet Lanty für beſagtes Thier. O weh! er iſt ein Schauſpieler, dieſer Lanty und verſteht's wie man die Herrn zu bürſten hat.“
„Und Du meinſt alſo, Kerry, das iſt's?“
„Man ſoll mich in's Meßgewand ſtecken, wenn ich weit fehlgeſchoſſen habe. Ich habe nie gehört, daß Mr. Mark in ein Freudengeſchrei ausbrach, wenn er über einen Zaun ſetzte, ohne daß er zugleich ein Gelüſte nach dem Thier unter ihm bekommen hätte.„Hopp!’ ſagte er, indem er die rechte Hand ausſtreckte, ‚„da geht der Weg.’„Das Thier iſt Ihnen an's Herz gewachſen,“ ſagte ich, ‚und es iſt zum Verzweifeln, daß es nicht Ihr Eigenthum iſt.“
„Du kannſt mich verlaſſen, Kerry,“ ſagte der alte Mann mit einem ſchweren Seufzer;„es geht ſchon auf zwölf.“
„Gute Nacht, Sir, und wünſche wohl zu ruhen.“
„Warte einen Augenblick— halt noch einige Mi⸗ nuten. Sind ſie noch drunten im Geſellſchaftszimmer?“
„Ja, Sir; ich hörte Miß Kate ſingen, als ich die Treppe heraufging.“
„Gut, Kerry, ich möchte alſo, daß Du warteſt, bis ſie das Zimmer verläßt, und dann flüſterſt Du ihr zu — aber gib AOcht, bei Deiner Seele, daß Dich Nie⸗ mand ſieht noch hört— Du ſagſt ihr alſo blos, ich mochte ſie gerne dieſen Abend für einige Sekunden hier bei mir ſehen. Verſtehſt Du mich?“
„Seyn Sie unbeſorgt, Sir, ich will es ſchon ſo einrichten, daß es der Klügſte nicht beſſer machen könnte.“
Mit dieſen Worten verließ Kerry das Zimmer und ſein Herr war nicht lange zum Warten verdammt, denn bald darauf kündigte ein ſanftes Klopfen an der Thüre Kate's Gegenwart an. 1
„Komm, ſetze Dich, meine liebe Kate,“ rief O'Do⸗
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