Teil eines Werkes 
1. bis 5. Stück (1846)
Entstehung
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ren Geldes erforderte. Daß dieſer Uebelſtand eine Nie⸗ dergeſchlagenheit verurſachen ſollte, die durch das ge⸗ häufte Elend früherer Tage nicht bewirkt worden war, das konnte er nicht begreifen; aber nach langem Nach⸗ denken und reiflicher Erwägung gewann er endlich die Ueberzeugung, daß dieß doch der Fall, und daß Mark's Kummer um ſo größer ſei, weil er ſah, wie nahe ſie an einer günſtigern Wendung der Dinge ſtanden, und wie ihnen durch jenen einzigen mißlichen Umſtand den⸗ noch jede Hoffnung abgeſchnitten war.

Nicht gieriger greiſt die Hand des Ertrinkenden nach dem Strohhalm, als die gequälte, erſchöpfte, von Zweifeln geängſtigte, von Vermuthungen gehetzte. Seele nach irgend einer wenn auch nur ſcheinbaren Löſung einer Schwierigkeit, unter deren Druck ſie lange gelitten; alsdann verwandelt ſie, Wehn blick, jeden vorübergehenden Umſt in einen Beweis für die Richtigkeit der Löſung. O'Donoghue ſah ein, oder glaubte wenigſtens zu ſehen, warum Mark die Andern bei ihren Beſuchen in derLodge niemals begleiten und warum er nicht anweſend bleiben wollte, wenn Jemand von der Familie Travers in's Schloß kam; er erklärte die Abneigung ſeines Sohnes gegen die ihm erzeigten Höflichkeiten ohne weiters aus jenem verwundeten Stolz, der ihn ſeine gegenwärtige Lage ſo ſchmerzlich empfinden ließ, und ihm als dem künftigen Familienhaupt über ein ſo herabgekommenes Gut ſo gerechten Kummer einflößte.

Der arme Burſche, ſagte er⸗iſt zu ſtolz, als daß er ein Gaſt bei Leuten ſeyn möchte, für die er kein Wirth ſeyn kann. Ein eeddler Junge! In Deinen Adern wenigſtens ſtrömt immer noch das alte Blut.

Wie dies Uebel zu bekämpfen ſey, das ward jetzt ſein einziger Gedanke. Er ſann darüber bei Tage er träumte davon bei Nacht. Eine Stunde um die

andere erlitt er die folternden Qualen einer Armuth, gegen die aller Kampf vergeblich war, und deren

au u für den Augen⸗