Teil eines Werkes 
1. bis 5. Stück (1846)
Entstehung
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und wann eine flüchtige Erinnerung deſſen, was in ſei⸗ ner Abweſenheit begegnet war, ohne daß ihm dadurch ein Austauſch von Vertrauen entlockt wurde.

Dieſe Symptome von Mark's verändertem Charak⸗ ter machten auf ſeinen Vater einen tiefern Eindruck, als vielleicht wichtigere Ereigniſſe gethan hätten. Er beobachtete jede Bewegung, jeden Ausdruck ſeines Lieb⸗ lingsſohnes, um irgend eine Urſache der Veränderung aufzuſpüren; aber Alles umſonſt. Der junge Mann machte nie, auch nicht einmal zufällig eine Anſpielung auf ſich ſelbſt: eben ſo wenig kümmerte er ſich jetzt um die Bedrängniſſe der Familie; im Gegentheil, es ſchien eine ſtumpfſinnige Gleichgültigkeit über ihm zu brüten, und er ging herum, als häͤtte er alle Luſt zum Leben und allen Sinn für ſeine Genüſſe verloren.

Der alte O'Donoghue kannte den Charakter ſeines Sohnes zu gut, als daß er gehofft hätte, durch eine bloße Erkundigung Aufſchluß über das Geheimniß zu erhalten; es blieb ihm daher nichts anderes übrig, als über die mancherlei Urſachen der Veränderung und über den geheimen Schmerz ſeines Sohnes ſeine eigenen Betrachtungen und Muthmaßungen anzuſtellen. Bei dieſem Verfahren fühlte er ſich, wie Alle, die lange un⸗ ter dem Druck eines beſondern Unglücks gelitten haben, ſtets geneigt, Mark's Leiden derſelben Urſache zuzuſchrei⸗ ben, die ſeine eigenen erzeugte, nämlich dem geſunkenen Zuſtand des Hauſes und dem Ruin, der es bedrohte. Dennoch hatten in der neueſten Zeit die Dinge einiger⸗ maßen eine günſtigere Wendung genommen. Sein An⸗ walt in Cork hatte ihm mitgetheilt, daß wegen irgend eines Formfehlers im Prozeß die Verſtoßung von Haus und Hof, wenigſtens für den gegenwärtigen Termin ver⸗ ſchoben worden ſei. Die an die Lehnsleute ergangenen Weiſungen, nicht zu bezahlen, waren zuruückgenommen worden, und die Renten gingen wieder ein, wie zuvor; das einzige wahrhaft drückende Uebel waren die Wechſel⸗ deren Erneuerung immer eine bedeutende Summe bag⸗