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gaben, mit welchem Eifer befolgte er jeden vont ihr empfohlenen Studienplan: Sir Archibald beobachtete dies Alles und berechnete ſorgfältig den Erfolg. Er ſah voraus, wie Kate's einnehmendes Weſen die roheren Neigungen in den Hintergrund draͤngen würden, denen ſonſt der Jüngling in ſeiner Lage hätte preisgegeben werden können, und wie dadurch der große Zweck ſeines ganzen Daſeins gefördert werden könne, der dahin ging, wenigſtens ſeinen Liebling aus dem Schiffbruch des Hauſes zu retten.
Auf Mark allein ſchien ihre Anweſenheit keinen Eindruck zu machen; außer daß die wilden Ausſchwei⸗ fungen des Uebermuthes, denen er ſich von Zeit zu Zeit hingegeben hatte, jetzt vorüber und an ihre Stelle ein düſteres Brüten, ein mürriſcher Charakter getreten war, ſo daß er gewöhnlich in ihrer Gegenwart ſchwieg oder in ſeine eigenen traurigen Betrachtungen verſank. Kate ſuchte zuweilen die dunkeln Wolken aus ſeiner Seele zu verſcheuchen, aber ſtets erfolglos; es verdroß ihn entweder, der Gegenſtand von Bemerkungen zu ſein, oder er verließ das Zimmer, ſo daß ſie endlich auf alle Verſuche verzichtete, in der Hoffnung, die Zeit und ihre Wechſel würden bewirken, was die Gegenwart verſagte. Vielleicht auch hatte ſie Gründe zu einer ſolchen Hoff⸗ nung. Mehr als einmal hatte ihr weiblicher Scharf⸗ ſinn bemerkt, wie er, das Auge auf ſie geheftet, dort geſtanden, ohne zu wiſſen, daß er geſehen wurde; wie er, wenn er im Begriff ſtand, das Zimmer zu verlaſſen, herumſchlenderte, gleich als ſuche er noch etwas, in Wahrheit aber nur, um dem Lied zu lauſchen, das ſie ſang. Sie ließ es aber nicht merken, als hätte ſie der⸗ gleichen geſehen; ſondern nahm ſtets in ihrem Beneh⸗ men gegen ihn eine ſorgloſe Gleichgültigkeit an, die der ſeinigen möglichſt ähnlich war. Ganze Tage, zuweilen eine ganze Woche lang blieb er vom Hauſe weg, und da er auf Fragen nicht gerne Antwort gab, ſo rief ſeine Rückkehr keine andere Bemerkung hervor, als dann


