Teil eines Werkes 
1. bis 5. Stück (1846)
Entstehung
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zen Haushalt O'Donoghue's eine wahrhaft magiſche Veränderung bewirkt zu haben. Die Anſtrengungen der Bewohner, um ihrem Gute den Schein des Verfalls zu benehmen, erzeugten eine fröhlichere Gemüͤthsſtim⸗ mung, als das tägliche Brüten über ihr Unglück; der Kampf ſelbſt entlockte ihnen einen Muth, den ſie lange hatten brach liegen laſſen; und die Heiterkeit, die an⸗ fangs nur eine angenommene war, wurde allmälig im⸗ mer natürlicher. Für den alten O'Donoghue, der ſeit langer Zeit keinen Wunſch mehr hatte, als das Uebel für ſeine eigene kurze Friſt abzuwehren, der in der Selbſtſucht eines in ſtetem Kampf mit Armuth zuge⸗

prachten hohen Alters in den verbeſſerten Zuſtänden der

Seinigen nichts als eine Leibrente ſuchte, war das Maäͤdchen ein unſchätzbares Gut. Ihr leichter Schritt, ihr fröhliches Lachen, ihr luſtiger Ton in der Unterhal⸗ tung, ihre vielen Anekdoten und Erzählungen von Orten

und Menſchen, von denen er bis dahin noch nie etwas

dhar hatte, waren unfehlbare Mittel gegen Trüb⸗ ſinn.

Auch Sir Archy fühlte ſeine alten Jugend⸗Erinne⸗ rungen wieder aufleben in der Nähe eines jungen, ſchönen, mit ſo vielen Vorzügen begabten Mädchens,

ddeeſſen Anmuth und Eleganz einen Lichtglanz um ſie her

verbreiteten, und aus dem alten, zuſammenfallenden, düſtern, verwahrlosten Thurm einen Salon machten, deer reich an allerlei Mitteln gegen Niedergeſchlagenheit war, und wo ſie ſelbſt, ausgerüſtet mit ſo manchen be⸗ zaubernden Gaben, Luſt und Freude um ſich her ver⸗ breitete. Bei alle dem war er nicht ſelbſtſüchtig. Er bemerkte mit Entzücken den Eindruck, den das anziehende

Weſen ſeines Bäschens auf ſeinen Liebling, Herbert, machte. Wie unmerklich hatte ſich der Jüngling von einer rauhern Lebensweiſe, von rohern Vergnügungen abgewendet, um neben ihr zu ſitzen, wenn ſie ſang, oder in ihrer Nähe, wenn ſie las; mit welchem Intereſſe fertigte er unter ihrer Aufſicht ſeine franzöſiſchen Auf⸗