Teil eines Werkes 
1. bis 5. Stück (1846)
Entstehung
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„Was iſt's denn, Kerry?“ fragte O'Donoghue. „Laß doch hören.“

„Mr. Mark hat's gethan, Gott ſegne ihn dafür,“ rief Kerry voll Freude über die Erlaubniß, ſich frei aus⸗ ſprechen zu dürfen.„Er war mit den Windhunden drüben in Ballyvourney, als er den ſchmutzigen Schuft Sam Wylie mit einem Protokellführer zuſammenſah, wie ſie ein Verzeichniß von den Lehnsleuten aufnahmen. Der Schreiber war ein Fremder und Mark rührte ihn nicht an; aber er brachte die Jungen dazu, daß ſie Sam auf Lik⸗Malones Eſel ſetzten und ihm einen Hieb gaben, ſo daß er— prächtig anzuſehen— mit ihm den Berg hinunter rann, hinein in den Pferdeteich, wo der Eſel ihn kopfuͤber herunterwarf; und bei Gott, Sie hätten ihn für keinen Chriſten gehalten, wenn Sie ihn in dieſer Minute geſehen hätten, wie er tropfnaß heraus⸗ kam, um und um mit Waſſerlinſen behangen——

und er läuft noch immer weiter— denn er meint, Mr. Mark wolle ihm das Leben nehmen, ſobald er inne halte.“

Cin ſchallendes Gelächter von Frederick, worein Herbert und zuletzt O'Donoghue ſelbſt einſtimmten, ver⸗ hinderte einige Augenblicke jeden Commentar über dieſes muthwillige Verfahren; alsbald aber ſprach Sir Mar⸗ maduke, langſam ſich erhebend—

„Ich bin hier fremd, mit dem Land und ſeinen Sitten gänzlich unbekannt; aber ich habe noch zu ler⸗ nen, daß Jemand in Ausübung ſeiner Berufspflicht ſo behandelt werden darf. Ich fordere Sie auf, Sir, dieſe Sache zu unterſuchen, und wenn es ſich ſo verhält, wie wir gehört haben, gebührende Genugthuung zu geben—“

„Sie haben viel Grund zu Ihren Aeußerungen, Sir,“ fiel Sir Archy ein;„aber die jungen Leute hier dürfen ſich die ärgſten Poſſen und Thorheiten er⸗ lauben.Ä“

„Ich ſetze mein Leben daran, Mark hatte Recht,“