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ſein Schwager, ſeine Nichte und die Jungen würden gewiß gerne eine ſolche Nachbarſchaft ſich zu Nutze machen.
Sir Archibald verbeugte ſich tief und vielleicht etwas ſteif als Zeichen der Einwilligung in ein Ver⸗ ſprechen, das ſo ohne ſeine Zuſtimmung gegeben war; aber Herberts glänzende Augen wurden noch glänzender und ſeine Wange glühte vor Entzücken über die bloße Ausſicht auf eine ſolche Zukunft.
„Und Sie, Miß O'Donoghue,“ ſagte Sir Marma⸗ duke an Kate gewendet.„Unſere kleine Bibliothek in der ‚Lodge’ ſteht vollkommen zu Ihren Dienſten, und wir ſtellen nur die einzige Bedingung, daß Sie in eigener Perſon kommen und ſich etwas auswaͤhlen.“ 3
„Dieſes freundliche Verſprechen iſt bereits gegeben, Vater,“ fiel Sybella ein, deren vergnügter Blick bewies, wie ſehr ſie für ihre neue Freundin eingenommen war.
Während alles im freundlichſten Geſpräch begriffen war, öffnete ſich plötzlich die Thüre und herein ſchritt Kerry O'Leary, der in ſeiner Haſt als Ueberbringer von Neuigkeiten die Gäſte ganz vergeſſen hatte und ausrief:
„Das heißt ein Streich, lieber Herr! Solch ein Lärm! Ich will nie in Sünden ſterben, wenn ich je etwas Aehnliches geſehen!“
„Was meint er? Iſt der Kerl toll?“ rief O'Do⸗ noghue ärgerlich, während ſich Sir Archy mit drohen⸗ dem Stirnrunzeln gegen ihn hinbeugte und murmelte:
„Weißt Du denn gar nicht, was der Anſtand er⸗ fordert? Du verwünſchter Bengel, wo fehlts?“
„Ich bitte Sie um Verzeihung, ich bitte die Herr⸗ ſchaften um Verzeihung,“ ſagte Kerry mit einem Aus⸗ druck kläglicher Reue wegen ſeines unhöflichen Eintritts, „aber wenn Sie es geſehen hätten, ſo würden Sie mir gewiß gerne verzeihen.“
„Da iſt gewiß irgendwo ein luſtiger Streich vor⸗ gefallen,“ rief Frederik Travers, der ſeine Neugierde⸗ Perrds Geheimniß zu erfahren, nicht länger unterdrücken onnte..


