Teil eines Werkes 
1. bis 5. Stück (1846)
Entstehung
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ohne jedoch zu beißen. Ich hielt ihn unglücklicher Weiſe für einen Wildhüter— und was noch ſchlimmer war, ich ſagte ihm dieß; er aber gerieth über dieſe Vermu⸗ thung in nicht geringen Aerger, da er es wahrſcheinlich vorzog, für einen Wilddieb gehalten zu werden. Er iſt ein rauher, ungeſchlachter Geſelle,“ fügte er mit verän⸗ derter Stimme hinzu,„ſtolz genug, um den Gentleman ſpielen zu wollen— aber ohne die nöthige Erziehung und Bildung, um dieſen Charakter behaupten zu können.“

„Der Beſuch war demnach kein ſehr angenehmer,“ ſagte Miß Travers,„und es wundert mich nur, wie Du dazu gekommen biſt, ihn ſo weit in die Länge zu zie⸗ hen, Du haſt ja den ganzen Tag dort zugebracht.“

Obgleich nicht die leiſeſe Spur von Verdacht in dieſer Bemerkung lag, warf Fred doch einen flüchtigen Blick auf ſeine Schweſter, um zu ſehen, ob ſie wirklich mehr ſagen wollte, als die bloßen Worte enthielten. Nachdem er ſich aber überzeugt hatte, daß dies nicht der Fall war, ſprach er in gleichgültigem Tone—

„O, das Wetter änderte ſich; es kam ein ſchwe⸗ res Schneegeſtöber; und da der jüngere Bruder in mich drang, zu bleiben, und ich keine Luſt hatte, dem Orkan zu trotzen, ſo ſetzte ich mich nieder zu einer Partie Schach.“

„Schach! Ci Fred, ei, das klingt ja ganz civiliſirt.

Und wie ſpielte er denn?“

„Nicht mit ihm habe ich geſpielt,“ erwiederte er zögernd.

„Was?— mit dem ältern?“

„Nein, auch mit dem nicht, mein Gegner war ein Bäschen— ich glaube, ſie nannten ſie Bäschen“

„Ein Bäschen?“ fragte Sybella ſchlau.„Alſo, Mr. Fred, war eine Lady mit im Spiele. Nun, das ban lange gebraucht, bis wir endlich auf ſie gekommen n.

„Ja, ſie iſt erſt neulich angekommen— Geſtern