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nichts gehört als von Heroismus. Ein für allemal ich gebe die Sache zu und will gerne von den Irländern das Nämliche glauben, wie von der Familie Bayard, daß alle Männer tapfer ſind und alle Frauen tugendhaft. Aber jetzt laßt uns zum Diner gehen.“
„Du haſt uns noch nichts von Deinem Beſuch in dem Zauberſchloß erzählt, Fred,“ ſagte ſeine Schweſter, als ſich die Bedienten entfernt hatten und ſie wieder allein waren;„ich bin voll Ungeduld, von Deinen dor⸗ tigen Abenteuern zu hören.“
„Auch ich geſtehe,“ ſprach Sir Marmaduke,„daß ich mit großer Neugierde darauf geſpannt bin.— Er⸗ zaͤhle doch.“—
„Ich habe wenig zu berichten,“ erwiederte Frede⸗ rick nicht ohne einiges Zögern;„ich ſah weder den O'Donoghue, wie ſie ihn nennen, noch ſeinen Schwager, der Eine lag im Bett, der Andere war in's Gebirg ge⸗ gangen, um irgend eine kranke Perſon zu beſuchen. Da⸗ gegen habe ich die Bekanntſchaft Deines tapfern Ritters gemacht, Sybella, ein hübſcher Junge, obgleich von ſei⸗ ner Krankheit etwas abgezehrt; er war da mit einem ältern Bruder, einem unverſchämten Geſellen— halb Bauer, ganz Raufbold.“
„Er hat es doch nicht an dem nöthigen Reſpekt gegen Dich fehlen laſſen,“ ſagte Sir Marmadnke.„Ich hoffe, Fred, er hat bedacht, wer Du biſt?“
„Wahrlich, Sir, ich glaube, er hat ſich ſehr wenig darum bekümmert; und wäre ich ein noch viel wichti⸗ geres Individuum geweſen, ſo hätte er mich wahrſchein⸗ lich auf die gleiche Art behandelt— auf eine Art, die, um das Geringſte zu ſagen, mit Höflichkeit eben nicht überladen war.“
„Hattet ihr einen Wortwechſel mit einander, mein Sohn?“ fragte Sir Marmaduke mit augenſcheinlicher Aeugſtlichkeit in Blick und Stimme.
„Einen bloßen Austauſch von Grüßen,“ erwiederte
Fred lachend,„wobei jede Partei ihre Zähne zeigte,


