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den, da nehmen Sie's fort, und überſchwemmen das Land mit Spathbehafteten, windgalligen Thieren, die nicht einmal für den Hundeſtall taugen.“
„So iſt's, Mark— laß ihn die Sporen fühlen, mein Junge,“ rief der alte Mann vergnügt aus.
„Ich weiß recht wohl, worauf Sie aus ſind,“ fuhr der Jüngling fort, ermuthigt durch dieſe Zeichen des Beifalls,„Sie möchten gerne meinen Schimmel. Sie wiſſen irgend einen feinen engliſchen Offtzier, der bereit iſt, Ihnen hundert und fünfzig, vielleicht auch zweihun⸗ dert Guineen dafür zu geben, ſobald Sie ihn hinuüber nach England bringen.“
„Nein, weiß Gott nicht——„
„Das iſt Ihr Gewerbe. Nichts zu ſchlecht für uns, nichts zu gut für Sie.“
„Sehen Sie, Mr. Mark, ich will nie——
„Schon recht, Lanty, nur noch Ein Wort; lieber jage ich ihm in dieſer Minute noch eine Kugel durch den Kopf, als daß ich ihn für eure zierlichen engliſchen Herrchen hergebe.“
„Wollen Sie mich denn gar nicht zu Wort kom⸗ men laſſen?“ fiel der Roßhändler in halb flehendem, halb verbittendem Tone ein.„Wenn ich das Thier kaufe— und wenn ich dieß nicht thue, ſo geſchieht es nicht aus Mangel an einem anſtändigen Gebote— ſo ſoll mich der Teufel holen, wenn es ſeinen Fuß auf engliſchen Boden ſetzt. Es iſt für Jemand hier in der Nachbarſchaft; aber mehr ſage ich nicht, das iſt genug.“ Mit dieſen Worten zog er aus der Bruſttaſche ſeines Rockes eine ſchmutzige, ſchwarzlederne Brieftaſche, öffnete ſie und nahm eine dicke, mit einem Stück Bindfaden umpickelte Rolle von Banknoten heraus—„So— hier in dieſem Bündel ſind ſechzig Pfund— wenigſtens hoffe ich dieß, denn ich habe noch nie nachgezählt, ſeit⸗ dem ich ſie eingenommen— nehmen Sie's für das Pferd, oder laſſen Sie's— ganz nach Belieben; und ich will nie mehr Glück mit einem Thier haben, wenn


