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Ihnen jetzt gibt; er hat es ſo ruhig, ſo zahm gemacht, daß ich zweifle, ob er ſich davon trennen mag.“
„Ein zahmes paßt eben nicht fuͤr ihn; gew ß, er wird es bald ſatt haben, wenn es nicht wie toll ſich bäumt oder ausechlägt! Er iſt ein trefflicher Reiter, Gott ſegne ihn! Ich habe jetzt einen Rappen— das wäre ein Thier für ihn; er ſtammt aus dem famoſen Mooney Geſtüt und ſetzt über eine ſechs Fuß hohe Mauer mit vierzehn Stein auf dem Rücken, und außer einer kleinwinzigen Spur von Steingalle an der Kniekehle, ſind Sie nicht im Stand, einen fehlerhaften Fleck am Thier 33 entdecken.“
„Gerade jetzt iſt er nicht ſehr aufgelegt zum Ein⸗ kauf,“ verſetzte O'Donoghue mit einer Stimme, der eine plötzlich erwachte Erinnerung einen Ton bedeuten⸗ der Niedergeſchlagenheit mittheilte.
„Oh, einen Tauſch könnten wir ſchon machen,“ er⸗ wiederte Lanty, entſchloſſen, ſich nicht ſo leicht abfertigen zu laſſen; und als keine Antwort kommen wollte, fugte er nach einer langen Pauſe hinzu:„Und habe ich nicht auch einen eleganten Pony für Mr. Herbert da? einen Apfelſchimmel— mit glänzendem Haar, weißer Mähne und gleichfarbigem Schwanz. Wenn er der Prinz von Wales wäre, ſo dürfie er ihn reiten. Er läuft wie ein Wettrenner— hat man mir geſagt, denn ich habe ihn erſt wenige Tage; und es kann nicht fehlen, bei jedem Grafſchafts⸗Rennen müſſen Sie damit gewinnen.
Der Jungling blickte von ſeinem Buch auf und lauſchte mit leuchtenden Augen und lebhaften Zügen der Beſchreibung, die für einen Menſchen von ſeiner Erziehung keine geringe Anzi hungskraft beſaß.
„Es bleiht dabei, morgen laſſe ich ihn holen, und dann können Sie ihn probiren,“ ſagte Lanty gleichſam als Antwort auf den Blick, womit der Knabe ihn anſah.
„Das könnt Ihr bleiben laſſen,“ fiel M'Nab ein. / 3*


