Teil eines Werkes 
1. bis 5. Stück (1846)
Entstehung
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Steigen und Fallen derſelben war er gründlich bekannt, und beſaß außerdem einen ungeheuern Vorrath von Geſchichten und Anekdötchen über alle möglichen Gegen⸗ ſtände, bei deſſen Auskramung er ſich mit dem feinſten Takt nach den Neigungen und dem Charakter ſeiner Geſellſchaft richtete, ſo daß der einen Hälfte ſeiner Be⸗ kanntſchaft die Gaben, wodurch er ſich bei der andern beliebt und berühmt zu machen wußte, gänzlich unbe⸗ kannt waren.

Ein herumſchweiſendes Vagabunden⸗Leben gab ihm einen gewiſſen freien und leichten Ton, der bei den meiſten ſeiner Geſellſchafter viel dazu beitrug, ihn be⸗ liebt zu machen; aber er wußte wohl, wann er den⸗ ſelben abzulegen und welchen Grad von Ehrerbietung er in ſeiner jeweiligen Geſellſchaft anzunehmen hatte. Wenn er ſich O'Donoghue ſelbſt gegenuber vollkommen in ſeinem esse gefühlt hätte, ſo legte ihm die Anweſen⸗ heit Sir Archy's und deſſen ſtilles, feierliches Weſen einen unangenehmen Hemmſchuh an und miſchte in ſeine Zwangloſigkeit einen nichts weniger als behag⸗ lichen Grad von Zurückhaltung. Er war jedoch nicht ohne einen gewiſſen Zweck gekommen, und ein glück⸗ licher Erfolg hätte ihn für jede vorübergehende Unbe⸗ quemlichkeit reichlich entſchädigt; mit dieſem Gedanken tröſtete er ſich, als er etwa zehn Minuten vorher in's Zimmer trat.

Sie wollen alſo mit⸗Mark ſprechen, ſagte O'Do⸗ noghue zu Lanty.Das Gelüſte nach ſeinem Grau⸗ ſchimmel läßt Ihnen gewiß keine Ruhe.

Ja wohl, Sir, das läßt ſich nicht läugnen. Ich will ihm die vierzig Pfund dafür geben, ſo feſt ich auch überzeugt bin, daß er das Geld nicht werth iſt; aber wenn ich einmal Luſt oder Verlangen nach einem Thier habe, ſo hilft Alles nichts ich muß es kaufen das iſt die Sache!

Schon recht; aber ich glaube nicht, daß er es