Teil eines Werkes 
1. bis 5. Stück (1846)
Entstehung
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andere Ausſicht offen, und er war nicht geneigt, der⸗ ſelben ohne weiters zu entſagen. Er konnte nämlich auch noch Irland beſuchen, wo er ein großes Gut beſaß, das er noch nie geſehen hatte. Dieſes Landgut, urſprünglich ſeinem Vater verpfändet, war ihm als äußerſt maleriſch und romantiſch, desgleichen auch als reich an minera⸗ liſchen und andern, noch nie unterſuchten oder ausge⸗ heuteten Schätzen geſchildert worden. Sein Verwalter, Kapi tän Hamswort, ein Herr, der auf dem Gute wohnte, pflegte bei den Beſuchen, die er von Jahr zu Jahr dem Eigenthümer abſtattete, über die mannigfal⸗ tigen Vortheile und Kräfte des Gutes ſich zu verbreiten, und drang unaufhörlich in ihn, daſſelbe, wenn auch nur für ein paar Wochen, einmal zu beſuchen, wobei er jedoch feſt hoffte, eine ſolche Abſicht werde ihm nie in den Sinn kommen. Dieſe von Jahr zu Jahr wieder⸗ holten Bitten waren die regelmäßigen Begleiterinnen jeder Rechnungs⸗Berichtigung und wurden gewöhnlich mit einem halben Verſprechen erwiedert, womit es in⸗ deſſen nicht ernſtlicher gemeint war, als mit den Einla⸗ dungen.

Ein dreijähriges Landleben indeſſen hatte jetzt Sir Marmaduke geneigt gemacht, über dieſe lang verſchobene Reiſe nachzudenken; unbekümmert um die Thatſache, daß ſein Verwalter gerade auf der Haſelhuhn⸗Jagd in Schottland war, brach er auf einmal auf, und ohne dem Haushalt der Lodge über ſeine beabſichtigte Ankunft auch nur eine Sylbe mitzutheilen. erreichte er das Haus an einem Herbſt⸗Abend auf der bereits beſchriebenen Straße.

. ir ſind nur gerecht gegen Sir Marmaduke. wenn wir bemerken, daß er zu dieſem Schritte durch andere als blos ſelbſtſüchtige Erwägungen ſich bewegen ließ. Der Zuſtand Irlands war in der letzten Zeit für die

reſſe in beiden Ländern ein Hauptgegenſtand der Be⸗ ſprechung geworden. Die Armuth des Volkes auf mancherlei Weiſe ausgelegt und verſchiedenen Urſachen zugeſchrieben war ein beſtändiges Thema der Erör⸗