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„Ich zeigte ihnen Ew. Chren Ahnenſchloß im Ge⸗ birge,“ ſagte Joe.
„Ja wirklich,“ fiel Jim ein;„und die junge Lady lachte und ſagte,„Du ſiehſt, Vater, ſo haben wir wenig⸗ ſtens einen Nachbar.““ e
Dem Jüngling ſtieg das Blut in die Wange, ſo daß ſie ſaſt purpurroth wurde, aber er ſprach kein Wort.
„Es iſt die Familie O'⸗Donoghue, Mylady,“ ſagte ich, fuhr Joe fort, der die Tölpelei ſeines Bruders ein⸗ ſah und ſich beeilte, ſie wieder gut zu machen,—„das dort iſt ihr Schloß, mit dem hohen Thurm. Seit neun Jahrhunderten hat die Familie dort gelebt, und das ganze Land gehoͤrte ihnen; und ſte waren Könige hier.“
„Und haſt Du gehört, was der alte Gentleman darauf ſagte?“ fragte Jim.
„Nein, ich hörte es nicht— ich gab nicht auf ihn Acht,“ verſetzte Joe, der ſich aus allen Kräften an⸗ ſtrengte, die unbeſonnene Schwatzhaftigkeit des Andern zu unterdrücken.
„Was war es, Jim?“ fragte der junge Mann mit erzwungenem Lächeln.
„Beim Blitz, er ſing an zu lachen, Ew. Ehren, und ſagte,„wir müſſen bei Hof unſere Aufwartung machen, ſagte er; und ich bin überzeugt, wir werden gut aufgenommen, denn wir kennen bereits Seine königliche Hoheit— ſo nannte er Ew. Ehren.“
Der Jüngling ſprang plötzlich auf mit einer ſo
heftigen Geberde, daß die ganze Geſellſchaft darüber zuſammenfuhr. .„Was!“ rief er,„find wir ſo tief geſunken, daß wir einem Londoner Geldwechsler zum Spott und Hohne dienen? Hätte ich nur die Worte aus ſeinem Munde gehört——“
„Bewahre, er hat keine Silbe der Art geſagt!”“ ſprach Joe mit einem Blick, der ſeinen Widerſacher an allen Gliedern zittern machte.„Der Pinſel da möchte Sie glauben machen er ſey in der Kutſche geſeſſen und


