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warmes Plätzchen hier fände. Was iſt in dem dicken Topf hier? Mary?“
„Ein Braten, Sir; Ew. Ehren haben ihn ja ſelbſt geliefert.“
„Ich?— wie ſo?“
„Es iſt der Haſe, den Sie geſtern Morgens vor der Thüre geſchoſſen; gewiß, es iſt ein wahres Gluüͤck, daß ich ihn jetzt für Sie habe;“ und während ſich Mary mit der luſtigen Arbeit beſchäftigte, das Abend⸗ eſſen herzurichten, rückte der junge Mann näher an's Feuer und knüpfte mit den Andern ein Geſpräch an.
„Dieſer Reiſewagen, Joe, ging vermuthlich nach Bantry?“ fragte der Jüngling in gleichgültig hinge⸗ worfenem Tone.
„Nein, Sir; ſie haben droben an der Lodge(des Verwalters Wohnung) gehalten.“
„An der Lodge?— Es wird doch nicht die eng⸗ liſche Familie ſeyn— Sir Marmadufke?“
„Doch, gerade der und ſeine Tochter. Ich hörte ſie ihre Namen nennen, als wir Macroom verließen. Sie wurden vor drei Wochen nicht hier erwartet, und Kapitän Hamsworth, der Verwalter, iſt nicht daheim; auch heißt es, ſeyen keine, Bedienten im Hauſe, und überhaupt nichts für die Herrſchaft bereit; gewiß, wenn ein großer Lord, gleich dieſem——
„Er iſt kein Lord, du Narr; er hat keinen Tropfen edlen Blutes in ſeinem Leibe: er iſt ein Londner Bankier — reich genug, um ſich den Adel zu kaufen, wenn es ſich mit Gold thun ließe.“
Der Jüngling hielt in ſeinem Ungeſtüm inne, und fügte alsdann mit murmelnder Stimme hinzu—„reich genug, um das Erbe von Leuten zu kaufen, die Blut in ihren Adern haben.“
Der Ton, in dem der junge Mann ſprach, und der
mürriſche Blick, der dieſe Worte begleitete, verſetzte die
Geſellſchaft in eine düſtere Stimmung, und eine Zeit
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