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Jim reitet die Vorderpferde. Aber das iſt wahr— ſte haben ſich anſtändig benommen.“
„Eine Guinee in Gold, beim Teufel! keinen Knopf weniger—“ ſagte der Andere,„das läßt ſich nicht läug⸗ nen. Bei Gott, es war ganz natürlich, ſie ſind ſo reich wie Cröſus; ich ſah mit eignen Augen, wie die junge Lady den Straßen⸗Jungen, an denen wir vorüber⸗ fuhren, Zehnpfennigſtücke binauswarf, gleich als waͤre es Dreck, aber ich hätte faſt das böſe Kreuz gekriegt
mit dem Biſchof von Cloyne.“
„Mit wem?“ fragte die Wirthin.
„Mit dem Sattelpferd, Madam, das iſt ein knie⸗ brüchiger alter Teufel, den wir vom Biſchof gekauft und nach ihm benannt haben;— wie geſagt, ich wollte über die Burſche wegreiten und ſtürzte, ſo daß ich mit ihnen
nach dem Geld raffen konnte.“
„Sie ſehen ſo arm aus,“ ſagte fie. Gott helfe ihr— ſie hat noch wenig Armuth geſehen— unter all den Creaturen iſt nicht Eine, die nicht ihren Sack Erd⸗ äpfel hal.“
„Ja— und mehrere noch ein Schwein.“
„Und Hennen.“ ſtimmte der erſte Sprecher mit ein, ent⸗ ſetzt über die Betrügerei des ſo wohl verſehenen Volkes, das ſich ſtellte als ob es unter Noth und Armuth litt.“
„Aber was führt ſie denn eigentlich hieher?“ ſagte Mr. M'Kelly mit etwas rauher Stimme; denn ſie verſprach
keine angenehme Zukunft aus der Anweſenheit eines vornehmen Mannes, von dem ſchwerlich anzunehmen war, daß er dem von ihren Haupt⸗Kunden betriebenen Gewerbszweig einige Aufmunterung geben würde.
„Das weiß ich leider ſelbſt nicht,“ war die vor⸗
ſichtige Antwort des angeredeten Individuums, der in
Ermanglung jeder andern Anſicht uͤber die Sache, außer daß der Umgegend ein bedeutender Vortheil daraus er⸗ wachſen müſſe, dieſe Antwort einer beſtimmteren vorzog. „Es heißt, ſie wollen das Gut verbeſſern,“ ver⸗ Lever, O⸗Donoghue. I. 2


