Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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Man öffnete, man durchſuchte die Pakete; die Verkäuferin ſchien ganz verwirrt, ſie brachte Männer⸗ und Frauenhandſchuhe unter einander, und ver⸗ mengte die Farben, weil ſie Guerreville fortwährend betrachtete, der gar nicht auf ſie achtete und in Betrachtungen wieder verſunken war.

Dieſe hier werden Ihnen vielleicht paſſen, ſprach ſie endlich mit bebender Stimme.

Guerreville hielt die Hand hin, die er ſanft gedrückt fühlte, ohne daß man es verſuchte, ihm die Handſchuhe anzupaſſen; er erhob nun ſeine Augen zu der Perkäuferin und beider Blicke begegneten ſich.

Maria! rief Guerreville.

Ja, mein Herr, ja Maria Sie ſfind wohl hier eingetreten, ohne zu wiſſen, daß dieſer Laden mir gehört?

Wer hätte mir es ſagen können?. und wenn ich es gewußt hätte

So wären Sie vielleicht nicht eingetreten.

O, das habe ich nicht geſagt!

Aber ich ich bin überzeugt davon. Doch der Zufall war mir günſtig und ich fühle mich glücklich, daß Sie, hier vorübergehend, Handſchuhe benöthigt waren.

Dieſe Worte wurden mit mehr Lraurigkeit als Verdruß ausgeſprochen, und Gerville blieb verlegen, ohne zu wiſſen, was er antworten ſollte.

Die Verkäuferin war eine Frau von ſechsund⸗ dreißig Jahren, weiß, blond und recht hübſch. Ein über ihre Züge ausgebreiteter Ausdruck von Trau⸗