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Gebrauch der Sinne wieder, und das Fieber ver⸗ ließ ihn auch, obſchon ſeine Mattigkeit noch fuͤnf Mo⸗ nate dauerte.
Obſchon er bei ſeiner Ankunft noch ſehr unpaͤßlich war, ſo wurde doch ſeine Geneſung durch die Freude ſehr befoͤrdert, daß er von ſeinem Bruder Bartho⸗ lomaͤ daſelbſt uͤberraſcht wude. Dieſer hatte naͤm⸗ lich auf ſeiner Ruͤckkehr vom engliſchen Hofe durch K. Karl VIII. von Frankreich Nachricht vom beſten Gelingen der erſten Unternehmung ſeines Bruders Chriſtoph, und zugleich 100 Thaler Reiſegeld er⸗ halten; er eilte alſo ſogleich zu ihm. Allein bei ſeiner Ankunft zu Sevilla war dieſer ſchon das zweite Mal auf Entdeckungen abgeſegelt; er erbat ſich alſo vom Koͤnige Ferdinand in Spauien noch drei Schiffe, ihm nachzuſegeln, welche er auch ſogleich mit einer reichen Ladung von Lebensmitteln fuͤr den Ad⸗ miral erhielt. Im April 4494, wenige Tage nach deſſen Abreiſe, hatte er ſchou im Hafen von Iſa⸗ bella geankert. 9
Dieſe Lebensmittel waren zwar zu der gelegen⸗ ſten Zeit eingetroffen, allein ſie waren fuͤr die große Zahl der Mannſchaft nicht lange zureichend. Zu die⸗ ſem Mangel geſellte ſich die Ausgelaſſenheit der 360 Mann zu Fuß und 14 zu Pferde, welche Kolomb dem Pedro de Margarita mit der Weiſung uͤber⸗ geben hatte, unter der ſtrengſten Mannszucht die ganze Gegend auszuforſchen. Statt deſſen lagerte ſich


