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dieter auf der großen Ebne Vega Real, 10 Meilen von Iſabella, und ſchrieb ungebuͤhrliche Briefe— ſogar Befehle an die von Kolomb ernannte Regie⸗ rungskammer, ließ den Eingeborenen die Weiber und Habſeligkeiten wegnehmen, und mißhandelte ſie ſo ſehr, daß dieſe zur Ausuͤbung der Rache gereitzt wur⸗ den. Deßwegen vereinigten ſich alle Regenten der Inſel, bis auf Guacauari, gegen die Spanier zur Erſchwerung der Lebensmittel. Der Statthalter Don Diego ließ zwar dem Petro de Margarita durch die Regierungskammer einen Verweis ertheilen; allein dadurch wurde er noch mehr erbittert. Denn er war ſehr ſtolz auf ſeine adelige Geburt, und konnte ſich nur mit dem groͤßten Aerger nach dem Befehle der beiden Kolombe fuͤgen; er begab ſich mit ſei⸗ ner Mannſchaft in die TCh omasſchanze, und er⸗ laubte ihr alle Mittel zur Befriedigung des Hungers. Eo ſehr dieſer ihn quaͤlte, ſo litt er doch noch weit mehr Schmerzen an ſeinem Zeugungsgliede, was er dem Genuſſe ungeſunder Speiſen, ſtatt der graͤnzenlo⸗ ſen Ausſchweifung zuſchrieb. Beſorgnißvoll, nach der Ruͤckkehr des Admirales zur Rechenſchaft gezogen zu werden, begab er ſich nach Iſabella, verband ſich mit dem beruͤchtigten Prieſter Boyl und anderen zur Ruͤckkehr nach Spanien, und beſtieg, ohne nur von dem neu geadelten und deßwegen ihm veraͤchtlichen Statthalter Don Diego Kolomb Urlaub zu neh⸗ men, mit ſeinen Verbuͤndeten die naͤmlichen Schiffe⸗


