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Baſel, wohin er aus dem nahen Hauptquartier in Bourg⸗ libre geritten war.
Alſo mit dem Generals⸗Patent hat er ſich den/ Ver⸗ rath bezahlen laſſen? rief der Huſar. Hole der Donner ſolche Generäle! Und iſt er ſo unverſchämt geweſen, Sie anzureden, Baron? Ich hätte ihm einen Schurken ins Geſicht geſchmiſſen!
Wenn ich von ihm erzählen ſoll, erwiderte Franz Karl mit verhaltener Empfindlichkeit, ſo muß ich ihn vor Allem gegen die Beſchuldigung des Verraths in Schutz nehmen. Ich habe die Uebergabe von Mainz mit erlebt, und mich über manches mir doch noch gebliebene Räthſel derſelben aufzuklären geſucht. Major Eickemeyer war ſo weit entfernt, die Feſtung zu verrathen, daß er vielmehr im Kriegsrathe der Einzige blieb, der ſich für die Verthei⸗ digung erklärte. Aber keiner unſerer Generäle hatte Entſchloſſenheit genug dazu. Ich will mit keinem abſpre⸗ chenden Urtheil gegen dieſe Männer vortreten; ich laſſe ihren perſönlichen Muth ganz außer Acht, und erwähne nur, daß der innere Zuſtand und die politiſche Lage von Mainz entmuthigend genug waren. Schon der lütticher Feldzug hatte manche militairiſche Schwäche, Folge lan⸗ gen Friedens und ſittlicher Haltloſigkeit, verrathen. Dazu waren die Feſtungswerke verfallen und unzureichend her⸗ geſtellt; Fürſt und Adel entflohen, was einen beängſtigen⸗ den Eindruck zurückgelaſſen hatte. Ermuthigend war auch das Benehmen der Reichsfürſten nicht, die ihre Contin⸗ gente verweigerten, beſonders Darmſtadts, das ſeine Trup⸗ pen faſt unter unſern Augen nach Gießen zog, um ſich die Franzoſen geneigt zu machen.— Von all' dieſen


