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Durch die Unterhaltung der beiden Künſtler, die— wie Goethe ſcherzte,— das Unglück ſelbſt maleriſch zu machen gekommen waren, erfuhr der Baron manches Schreckhafte von Brand und Bruch ehrwürdiger Bauten
in Mainz aus der Zeit, auf welche ſich die Tagebuchs⸗
mittheilungen nicht erſtreckten. Sie wurden jedoch durch den beginnenden Auszug der Franzoſen unterbrochen, den die kleine Geſellſchaft von den Fenſtern aus auf das be⸗ quemſte mit anſehen konnte.— Preußiſche Reiterei, als Geleit, eröffnete den Zug. Bei der erſten franzöſiſchen Colonne rief Goethe aufgeräumt:
Seht doch, ihr Freunde! hat nicht König Edwin ſei⸗ nen Berg aufgethan, und ſein munteres Zwergenheer aus⸗ geſendet? Da verkenne einmal Einer an dieſen kleinen, ſchwarzen, buntſchäckigen und lumpig gekleideten Geſellen das marſeiller Blut!——— Ahal! nun kommen re⸗ gelmäßigere Truppen! fuhr er, über die Köpfe ſeiner Gäſte hinausblickend, fort, wie er denn, beſonders in weinfröhlicher Stimmung, was er ſah und dachte,
laut auszuſprechen liebte.— Jäger zu Pferd! Se⸗ hen etwas ernſt und verdrießlich aus; aber durchaus nicht beſchämt und niedergeſchlagen.—— Hört doch,
wie langſam zu ihrem ſchleichenden Ritt das Tempo des Marſeillermarſches genommen iſt! Dies revolutionaire Tedeum hat ohnehin etwas Trauriges, Ahnungsvolles, wenn'’s auch noch ſo muthig vorgetragen wird: ſo aber iſt es ganz ergreifend und furchtbar.—— Lange, ha⸗ gere Männer, von ernſter Miene! Jeder Einzelne könnte euch Malern zu einem Don Quirote ſitzen; zuſammen aber machen ſie eine ehrwürdige Maſſe aus⸗
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