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geſprochen hatte, langſam und in leiſem Widerſpruche zu⸗ rück.— Goethe, der es bemerkte, wie wenig überzeugt und gebeſſert ſie waren, ſagte lächelnd:
Zum Bußprediger fehlt es mir an Glück oder an der rechten Weihe; aber ich war denn eben auch nur im wirklichen Sinn des Wortes Cicero pro domo sua, und bin zufrieden, daß ich mir dieſe Aufgeregten vor dem Hauſe weggeſprochen, wo ſie mich mit ihrem wilden Schreien und den leidenſchaftlichen Geberden ſchon gar ſehr beunruhigt und angewidert haben. Uebrigens bin ich eben mit meinem Eifer nur der gegenwärtigen Zeit ver⸗ fallen. Denn, wiſſen Sie, Herr Baron, wie's jetzt heißt?
Was der Eine will bereiten, Einem Andern will's nicht gelten;
Hüben, drüben muß man ſchelten: Das iſt nun der Geiſt der Zeiten.
Der Baron gab ihm Recht, und ſagte lächelnd:
Aber wenn das Ew. Excellenz Wohnung iſt, ſo wer⸗ den Sie als hieſiger Chauſſeegeld⸗Erheber ſchlechte Ein⸗ nahmen machen; indem Sie, wie eben, die zeitläufige Münze dieſer Menſchen abwehren.
Goethe lachte, und lud ihn ein, bei ihm vorlieb zu nehmen, und es ſich bequem zu machen.— Hier war vor Kurzem noch das Quartier des Prinzen Louis von Preu⸗ ßen, ſagte er, und mit meinem gnädigſten Herrn, der im preußiſchen Heere commandirt, hatten wir Zelte inne. Seit der Prinz aber in der Nacht vom 16. auf den 17. d. M. durch eine Kartätſchenkugel am Schenkel verwun⸗ det, nach Mannheim gebracht worden, hat mein gnädig⸗


