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gegen den zurückweichenden Böhmer vorgetreten. Forſter faßte ihn am Arm, ihn zu beruhigen, auch Frau Karo⸗ line war dazwiſchen getreten und ſagte mit freundlichen Blicken: Einen Augenblick, Herr Baron! Ein ſo lieber, hübſcher Mann iſt das nicht, was da mein übereilter Böhmer eben geſagt hat. Hörſt du, George,— du mußt dem Herrn Baron eine Ehrenerklärung geben!
Böhmer, höͤchſt verlegen, ſuchte mit hochbeinigen Wor⸗ ten aus der Patſche zu kommen, worin er watete, und rief:
Was? Baron? IVch erkenne dich nicht mehr, Ka⸗ roline! Haben wir noch Barone in Mainz? Bürger ſind wir und Alle gleich untereinander. Freiheit und Gleichheit iſt unſer Cvangelium!
Böhmer! nahm Forſter mit hohem Ernſte das Wort. Hier ſteht ein junger Mann von Chre, dem Sie ſchmäh⸗ lich Unrecht gethan, und dem Sie abbitten müſſen!
Abbitten? rief Böhmer.— Ja, abbitten! erklärte Forſter. Auf meine Bürgſchaft für ihn! Oder ich öffne Ihnen die Stubenthüre! 6*
Recht, lieber Forſter! fiel Frau Böhmer lachend ein. Werfen Sie ihn hinaus! Wir bleiben doch noch zwei Paare.
Wiſſen Sie, daß mein Wort nicht ohne Grund ge⸗ ſprochen war? ſagte Böhmer. Der junge Bürger iſt als ein ſolcher, wie ich ihn genannt, beim Obergeneral ange⸗ zeigt, und wir haben die Verſicherung eines reſpectabeln höhern Geiſtlichen, daß ein gewiſſer Wallbrun— Agent des Kurfürſten ſei. Und— freilich! ein junger Adeliger aus dem Kabinet des Erthal, der bei den Conferenzen der


