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mals bekannten Nachdruckers, zur Verbreitung zahlreicher Abdrücke eines Flugblattes. Unter dem verlockenden Ti⸗ tel:„Wie gut es die Leute am Rhein und an der Mo⸗ ſel jetzt haben können,“ empfahl er den Landleuten die Annahme der franzöſiſchen Verfaſſung, wodurch ſie mit einmal alle Laſten der Leibeigenſchaft, das Mann⸗ und Kopfgeld, die herrſchaftlichen Frohnden und Schäfereien, den Wildſchaden, das Weg⸗ und Umgeld, die Zehnten und Acciſe u. dgl. los würden. Solche Verſprechungen, die einem mit ſoviel Ketten beſchwerten Volke bald als Erlöſung erſchienen, regten wenigſtens die Gemüther auf und riefen einen Zwieſpalt von Wunſch und Zweifel her⸗ vor, der in den Wein- und Wirthshäuſern durch hefti⸗ gen Wortwechſel zwiſchen deutſch⸗ oder franzöſiſchgeſinnten Zechbrüdern noch mehr entflammt wurde.
Nachmittags drängte ſich die Volksmenge um den Schloßflügel des Akademieſaals, worin die Clubgenoſſen zum Feſtzuge ſich verſammelten. Auf dem alten Schloß⸗ platze ſpielte türkiſche Muſik patriotiſche Melodien. Einige fahle Herbſtſchimmer fielen durch die abgeregneten Wol⸗ ken des Abendhimmels auf das röoͤthliche Schloß. Loſes Geſindel, empfänglicher als der ſorgenvolle Bürger für die verkündigte Freiheit und Gleichheit, lärmte und betrug ſich ausgelaſſen genug unter ſich und gegen die Vorüber⸗ gehenden. Sie ſelbſt hatten, um Andere zu necken und zu hänſeln, früher eine gute Schule vor den Haustreppen des hohen Adels beſtanden, wo ſelbſt kein achtbarer Bür⸗ ger ohne Mißhandlung übermüthiger Dienerſchaft vorüber⸗ gekommen war. Am ſchlimmſten erging es einem kleinen, kurzbeinigen Manne, der in Putz und Haltung geziert,


