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Laune ſeines Fürſten aufzuopfern. Ihr ſeid ihnen nur Volk, Pöbel, Lumpenpack, blos gemacht zur Arbeit und Frohnde, nicht zum Mitgenuſſe deſſen, was ihr mit der Anſtrengung des Arbeitsviehes der Erde abgerungen habt.“
Dieſe Worte blieben nicht ohne lebhaften Beifall der Galerie, und Hofmann ging auf den Vorzug über, den Frankreich als Schutzmacht des Rheinlandes vor den deut⸗ ſchen Großmächten verdiene, da von dort, wo kein König mehr regiere, auch keine Königskriege zu fürchten ſeien, wie von den Monarchen, die nur ſtets ihr eigenes Herr⸗ ſcher⸗Intereſſe in die Wage von Krieg und Frieden leg⸗ ten.—„Und was man euch vom lieben heiligen römiſch⸗ deutſchen Reiche vorſchwatzt“— ſprach Hofmann mit bitterem Tone—„glaubt ihr denn, daß nach dem Kriege, wenn die beiden großen Angelmächte deſſelben, Oeſtreich und Preußen, mit ihren Armeen glücklich zurückgekommen wären, noch ein Schatten davon fortgedauert hätte? Die Theilung und das Ende deſſelben waren ſchon beſchloſſen, ehe ſie gegen Frankreich auszogen, und die dem Reiche zugefügten Kränkungen der Franzoſen dienten ihnen nur zum Vorwande ihres bedrohlichen Bündniſſes,— mögen die berliner Kabinetsknechte dagegen ſchreien wie ſie wol⸗ len. Auch euerm Mainz, wo dieſe Monarchen ſo herrlich bewirthet wurden, war eine gar erbauliche Beſtimmung zugedacht. Und du, armer Fürſt von Fulda, ſchickteſt noch deinen Hühnerkorb voll Soldaten nach Mainz, und ahn⸗ teſt nicht, zu welchem Schmauſe ſie beſtimmt waren, und daß man dich ſchon dem———— in Kaſſel zuge⸗ ſagt hatte!“


